Wirtschaft

Nintendo: Wii U gerät angesichts neuer Konkurrenzprodukte unter Druck

Die Spielekonsole Wii U bringt Nintendo nicht den erhofften Schub. Nach harter Konkurrenz durch neue Modelle von Playstation und Xbox im Weihnachtsgeschäft erreicht das Unternehmen nur ein Drittel der anvisierten Verkäufe.

Tokio (dpa) - Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo hat nach schwachen Verkäufen seiner Konsole Wii U die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zusammengestrichen. Das Unternehmen rechnet jetzt mit einem Verlust von 25 Milliarden Yen (176 Mio. Euro) statt des angekündigten Gewinns von 55 Milliarden Yen.

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China: Bereits über 500 C919-Flugzeuge bestellt

Die Commercial Aircraft Corporation of China hat für ihren Passagierjet C919 auf der 51. Pariser Luftfahrtschau neue Bestellungen erhalten. Insgesamt stehen auf ihrer Bestellliste schon über 500 Maschinen.

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Japan: Takata meldet nach Airbag-Rückruf Insolvenz an

Tokio/Aschaffenburg (dpa) - Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hat der Autozulieferer Takata in Japan und den USA Insolvenz angemeldet. Das mit über 8 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen beantragte am Montag Gläubigerschutz und soll jetzt für 1,4 Milliarden Euro von dem chinesisch-amerikanischen Konzern Key Safety Systems (KSS) übernommen werden - einschließlich der Takata-Werke in Deutschland mit ihren 3250 Mitarbeitern.

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China: Moody's senkt Kreditwürdigkeit wegen Schuldenhöhe

Peking/Frankfurt (dpa) - Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China erstmals seit fast 30 Jahren gesenkt. Wie die amerikanischen Bonitätsprüfer in der Nacht zum Mittwoch mitteilten, sinkt die Bewertung um eine Stufe auf A1. In der Skala von Moody's ist das die fünftbeste Note. Es ist die erste Abstufung seit 1989. Zugleich wurde der Ausblick von negativ auf stabil gesetzt, weshalb eine weitere Abstufung zunächst nicht zu erwarten ist. Die chinesische Führung wehrte sich gegen das aus ihrer Sicht unangebrachte Urteil.

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Steuerreform: Japan will Firmen zu Lohnerhöhungen bewegen

Die japanische Regierung bereitet einen Deal vor: Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Lohnerhöhung spendieren, soll die Firmensteuer um 10 Prozentpunkte sinken. Kann so die lang anhaltende Deflation gestoppt werden?

Tokio. Japans Regierung will Unternehmen mit Steuererleichterungen zu Lohnerhöhungen bewegen. Geplant sei, die Firmensteuer auf etwa 20 Prozent von derzeit 30 Prozent zu senken – aber nur für die Betriebe, die gleichzeitig ihren Mitarbeitern eine kräftige Lohnerhöhung gewährten und zugleich die Investitionen im Inland verstärkten, heißt es in einem Entwurf vom Donnerstag. Es ist der bislang aggressivste Vorstoß von Ministerpräsident Shinzo Abe, die Firmen zu Lohnerhöhungen von mehr als drei Prozent zu bewegen. Er hält dies für nötig, um den Konsum anzuheizen und die seit Jahrzehnten währende Deflation endgültig zu überwinden.

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