Wirtschaft

Asien: Sturm im Wasserglas nach Brexit legt sich an den Börsen

Tokio/Hongkong/Shanghai (dpa) - Asiens Börsen haben sich am Montag vom Brexit-Schock ein Stück weit erholt. Der japanische Leitindex Nikkei-225-Index, der am vergangenen «Black Friday» nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt um 7,9 Prozent abgesackt war, schloss am Montag 2,39 Prozent höher bei 15 309,21 Punkten. Ein Marktteilnehmer sagte, der Ausverkauf sei übertrieben gewesen. Positiv sei auch, dass die japanische Regierung signalisiert habe, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres abzuwenden.

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Deutsche Bahn: Projekte in Asien für 90 Milliarden Euro

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn baut ihr Projektgeschäft im Ausland aus. Mit ihrer Tochter DB Engineering & Consulting (DB E&C) will sie vor allem in der Asien-Pazifik-Region Aufträge für die Planung neuer Schienennetze gewinnen. Dort würden etwa «90 Milliarden Euro jährlich in das System Schiene investiert», sagte der Chef von DB E&C, Niko Warbanoff, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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China behauptet Spitzenplatz bei Supercomputern

Frankfurt (dpa) - China behauptet sich weiter souverän an der Spitze der «Top 500»-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer. Mit einer Rechenleistung von 93 PetaFLOPS lässt die Anlage «Sunway TaihuLight» im Supercomputer Center in Wuxi seine Verfolger weit hinter sich.

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Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Bangkok (dpa) - Aus Furcht vor Anschlägen hat die thailändische Polizei die Sicherheitsmaßnahmen in den Badeorten im Süden des Landes verstärkt. Nach Hinweisen auf mögliche Attacken seien zusätzliche Kräfte an Stränden, Touristenattraktionen und Flughäfen in Phuket, Krabi und Phang-nga an der Andamanenküste stationiert worden, teilte Krabis Polizeichef Worawit Panprung am Sonntag mit.

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Chinesische Unternehmen wollen Aixtron und Kuka übernehmen

Wiesbaden/Berlin (dpa) - Es geht Schlag auf Schlag: Ein chinesisches Unternehmen hat den Halbleiter-Ausrüster Aixtron im Blick, ein anderes will den Roboterbauer Kuka übernehmen, und nun gibt es aus dem Reich der Mitte angeblich Interesse am Kohlenstoffspezialisten SGL. Die Führung in Peking nehme vor allem die Digitalisierung und Automatisierung der Industrie ins Visier, erklärt Mikko Huotari vom Berliner China-Institut Merics und verweist auf die chinesische Strategie «Made in China 2025» (China Manufacturing 2025).

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