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Japanische Großbank plant Milliarden-Übernahme in Thailand

Bank of AyudhyaTokio (dpa) - Dsd japanische Finanzunternehmen Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) plant Medienberichten zufolge den Kauf einer Bank in Thailand, um das Geschäft in Südostasien ausbauen. Für rund 400 Milliarden Yen (3,12 Mrd Euro) wolle die Tokioter Bankengruppe einen Anteil von mindestens 51 Prozent an der Bank of Ayudhya erwerben, schreibt das Wirtschaftsblatt «Nikkei» (Samstag) ohne Angabe von Quellen. Das japanische Institut war am Samstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.  

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100 Millionen Dollar für asiatischen Online-Händler Lazada

lazada logoBerlin (dpa) - Der zur Berliner Start-Up-Schmiede Rocket Internet gehörende asiatische Online-Händler Lazada hat eine Finanzspritze von 100 Millionen Dollar (76 Mio Euro) bekommen. Unter den Geldgebern sind bisherige Investoren wie Holtzbrinck Ventures und Tengelmann sowie die belgische Investmentfirma Verlinvest, teilte Rocket Internet am Donnerstag mit.   Lazada ist in Indonesien, Vietnam, Thailand, Malaysia und auf den Philippinen aktiv. Es ist die zweite große Finanzierungsrunde für ein Rocket-Unternehmen in Folge: Vor gut einer Woche hatte der russische Online-Modehändler Lamoda 130 Millionen Dollar von Investoren bekommen. Hinter Rocket Internet stehen die Brüder Marc, Oliver und Alexander.

iPhone: Nicht mehr ganz so Big in Japan – Sony an der Spitze

apple-iphone-5Apple ist in Japan sehr erfolgreich: Letztes Jahr ernannten die Japaner das Unternehmen gar zur beliebtesten Marke. Der beliebteste Smartphone-Hersteller ist jetzt aber nicht mehr Apple, sondern Sony. Ausländische IT-Unternehmen haben es in Japan oft vergleichsweise schwer, gegen heimische Konzerne anzukommen. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg Apples: Noch im Mai hatte das Unternehmen einen Anteil in Höhe von über 40 Prozent auf dem japanischen Smartphone-Markt.

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Huawei zeigt sich offen für Nokia-Übernahme

Smartphone-Hersteller HuaweiLondon (dpa) - Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei könnte sich eine Übernahme des einstigen Branchenführers Nokia vorstellen. «Wir ziehen Zukäufe dieser Art in Erwägung. Die Kombination hätte vielleicht einige Synergien, aber hängt von der Bereitschaft Nokias ab. Wir bleiben offen», zitierte die «Financial Times» am Dienstag den Chef der Huawei-Verbrauchersparte, Richard Yu. Er war vor der Vorstellung des neuen Spitzenmodells Ascend P6 in London befragt worden. 

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„Bangladesh Memorandum“ für bessere Arbeitsbedingungen

Die katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie von Bangladesch haben internationale Investoren auf den Plan gerufen. Am 24. April war in der Nähe der Hauptstadt Dhaka ein Fabrikdach eingestürzt. Mehr als 1100 Menschen starben. Diesem Unglück folgte ein weltweiter Aufschrei der Empörung. Bangladesch steht stellvertretend für viele Länder der Dritten Welt, die „billige“ menschliche Arbeitskraft beanspruchen, nicht jedoch für humane und menschenrechtskonforme Arbeitsbedingungen gerade stehen. Jetzt sind Investoren nicht mehr gewillt hier tatenlos zuzusehen und beginnen, Druck auf Unternehmen wie H&M, C&A, Aldi, Lidl, Kik, Otto, Inditex oder Esprit auszuüben.

Als eine der ersten Gesellschaften hat die Erste Asset Management das „Bangladesh Memorandum“ des Interfaith Center on Corporate Responsibility (frei übersetzt „Interkonfessionelles Zentrum für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln“) unterzeichnet. Die in den USA beheimatete, von knapp 300 religiösen oder religionsnahen Investoren getragene Institution kritisiert scharf die Zustände in der Textilindustrie Bangladeschs, aber auch deren prominente Kunden aus den Industrienationen.

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