Politik

Steuerreform: Japan will Firmen zu Lohnerhöhungen bewegen

Die japanische Regierung bereitet einen Deal vor: Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Lohnerhöhung spendieren, soll die Firmensteuer um 10 Prozentpunkte sinken. Kann so die lang anhaltende Deflation gestoppt werden?

Tokio. Japans Regierung will Unternehmen mit Steuererleichterungen zu Lohnerhöhungen bewegen. Geplant sei, die Firmensteuer auf etwa 20 Prozent von derzeit 30 Prozent zu senken – aber nur für die Betriebe, die gleichzeitig ihren Mitarbeitern eine kräftige Lohnerhöhung gewährten und zugleich die Investitionen im Inland verstärkten, heißt es in einem Entwurf vom Donnerstag. Es ist der bislang aggressivste Vorstoß von Ministerpräsident Shinzo Abe, die Firmen zu Lohnerhöhungen von mehr als drei Prozent zu bewegen. Er hält dies für nötig, um den Konsum anzuheizen und die seit Jahrzehnten währende Deflation endgültig zu überwinden.

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Indonesien verbietet Export zahlreicher Erze

Der indonesische Präsident hat das veränderte Gesetz über das Verbot des Erzexports unterzeichnet, das zahlreiche Proteste seitens der Förderindustrie hervorrief. Dies berichtet die „Stimme Russlands“.

Das ursprüngliche Gesetz, das die Ausfuhr bestimmter Mineralien verbot, würde Kritikern zufolge die Wirtschaft des Landes schwächen und zu Massenarbeitslosigkeit führen. Nach dessen Korrektur bliebe die Ausfuhr noch drei Jahre lang erlaubt.

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Indonesien: Facebook errichtet nach politischem Druck Dependance

(IT Times) Der Social Media-Gigant Facebook Inc. will eine neue Dependance in Indonesien errichten, in dem sich die viertgrößte Nutzerbasis des sozialen Netzwerks befindet. Indonesien hat sich gegen die multinationalen Technologieunternehmen zur Wehr gesetzt und sie dazu gebracht, sich lokal in das asiatische Land einzubringen.

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Indien: Markt vor geplanten Verschärfung der US-Visabestimmungen unsicher

Neu Delhi (dpa) - Indische IT-Aktien haben am Dienstag deutlich an Wert verloren. Auslöser waren Medienberichte über ein neues Gesetz, das die Vergabe von US-Visa an ausländische Fachkräfte deutlich erschweren würde. Im Tagesverlauf notierte etwa TCS mit 5,5 Prozent im Minus, Infosys bei minus 4,5 Prozent, und Papiere von Tech Mahindra verloren zwischenzeitlich sogar 9,7 Prozent.

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Japan: Klagen über Verbraucherschutzdefizite in EU-Freihandelsabkommen

Berlin (dpa) - Bei den Verhandlungen zwischen der EU und Japan über ein Freihandelsabkommen sind einem Bericht zufolge Verbraucherschutzrechte gefährdet. Auch in der Frage der Zuständigkeit der nationalen Gerichte zur Regelung von Streitfragen habe sich die EU bisher nicht durchsetzen können, berichteten die «Süddeutsche Zeitung» (Samstag) sowie NDR und WDR.

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