Politik

Japan: Zentralbank hält an Billiggeld fest

Tokio (dpa) - Japans Zentralbank hält die Geldschleusen unverändert weit geöffnet. Die Bank von Japan (BoJ) beschloss am Dienstag nach dem Abschluss zweitägiger Beratungen, die Geldmenge wie gehabt um jährlich 80 Billionen Yen (rund 632 Mrd Euro) auszuweiten. Auch an den im Januar überraschend eingeführten Negativzinsen zur Ankurbelung der Preise und des Wirtschaftswachstums halten die Notenbanker fest.

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Samsung: Sicherheitslücken in Geräte-Software entdeckt

Berlin (dpa) - Ein IT-Sicherheitsforscher hat nach eigenen Angaben 40 zuvor unbekannte Schwachstellen in Software von Samsung-Geräten entdeckt, durch die Hacker demnach zum Beispiel die Kontrolle über vernetzte Fernseher übernehmen könnten. Besonders gefährlich wirkt eine Sicherheitslücke in der App-Plattform für das Betriebssystem Tizen.

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Asien: Werftenkrise durch niedrige Ölpreise verschärft

Von Eckart Gienke, dpa Den deutschen Werften geht es gut. Sie operieren in Nischenmärkten. Doch die Zulieferindustrie muss sich sorgen. Sie ist auf den Weltmarkt ausgerichtet - und der steckt in einer schweren Krise. Hamburg (dpa) - Der deutsche Schiffbau ist weltweit gesehen eigentlich ein Zwerg. Üblicherweise liefern die deutschen Werften pro Jahr um die 20 Schiffe aus.

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Thailand: Eindrucksvoller Abschied von König Bhumibol

Bangkok (dpa) - Der tote König ist in Bangkok noch überall. Auf überlebensgroßen Plakaten an den Hochhäusern, in Denkmalform inmitten von Shopping-Malls, in den verschiedensten Rahmen auf allen möglichen Märkten: An den Bildern des alten Königs Bhumibol, der im vergangenen Oktober mit 88 Jahren starb, führt in Thailands Hauptstadt immer noch kein Weg vorbei.

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China: Kurssturz nach Ermittlungen gegen Broker-Firmen

Peking (dpa) - Nachdem Chinas Behörden Ermittlungen gegen zwei große Broker-Firmen eingeleitet haben, sind die Aktienmärkte des Landes am Freitag auf Talfahrt gegangen. Der Shanghai Composite Index beendete den Handel um 5,48 Prozent im Minus bei 3436,3 Punkten. Der Component Index in Shenzhen büßte sogar 6,31 Prozent auf 11961,7 Punkte ein. Zu den größten Verlieren des Tages gehörten die Aktien der Broker CITIC Securities und Guosen Securities, deren Papiere um jeweils zehn Prozent nachgaben – der maximal mögliche Tagesverlust, bevor die Unternehmen vom Handel ausgesetzt werden.

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