Politik

Tengelmann: "Für bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesch"

Mülheim/Essen (dpa) - Der Handelskonzern Tengelmann, zu dem der Textildiscounter KiK gehört, hat die Produktion von Kleidung im Billiglohnland Bangladesch verteidigt. „Ich wehre mich dagegen, dass es aufgrund niedriger Preise automatisch zu schlechten Produktionsbedingungen kommen muss“, sagte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub der in Essen erscheinenden „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ, Donnerstag). In den Fabriken werde nicht nur für KiK, sondern auch für Markenfirmen genäht.
„Wir hatten in den letzten Jahren begonnen, allein und aus eigener Kraft einige Verbesserungen in den Produktionsländern auf die Beine zu stellen. Das ist uns aber nicht mit großem durchschlagendem Erfolg gelungen“, sagte Haub. Mit Blick auf die jüngsten Fabrik-Katastrophen fügte er hinzu, es sei sehr traurig, dass sich die produzierenden Unternehmen erst dadurch zusammengetan hätten.

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Asien: Sturm im Wasserglas nach Brexit legt sich an den Börsen

Tokio/Hongkong/Shanghai (dpa) - Asiens Börsen haben sich am Montag vom Brexit-Schock ein Stück weit erholt. Der japanische Leitindex Nikkei-225-Index, der am vergangenen «Black Friday» nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt um 7,9 Prozent abgesackt war, schloss am Montag 2,39 Prozent höher bei 15 309,21 Punkten. Ein Marktteilnehmer sagte, der Ausverkauf sei übertrieben gewesen. Positiv sei auch, dass die japanische Regierung signalisiert habe, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres abzuwenden.

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Indien: Verbot von Handel mit Schlachtrindern heizt Spannungen an

Neu Delhi (dpa) - Die unbarmherzige Sonne verschwindet vom Himmel über der indischen Hauptstadt. Im Basar um die gewaltige Jama-Masjid-Moschee in der Altstadt brechen die Menschen nach einem erneuten Tag mit Temperaturen weit über 40 Grad ihr Fasten. Bei aller Enthaltsamkeit im Fastenmonat Ramadan wollen sie dabei auf eines nicht verzichten: Kebab aus Rindfleisch.

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Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Bangkok (dpa) - Aus Furcht vor Anschlägen hat die thailändische Polizei die Sicherheitsmaßnahmen in den Badeorten im Süden des Landes verstärkt. Nach Hinweisen auf mögliche Attacken seien zusätzliche Kräfte an Stränden, Touristenattraktionen und Flughäfen in Phuket, Krabi und Phang-nga an der Andamanenküste stationiert worden, teilte Krabis Polizeichef Worawit Panprung am Sonntag mit.

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Thailand: Sweatshops wollen abtrünnige Arbeiter wegen "Diffamierung" belangen

Bangkok (dpa) - Wegen einer Beschwerde über die schlechten Arbeitsbedingungen in einer thailändischen Hühnerfabrik stehen seit Mittwoch 14 Billiglöhner aus dem Nachbarland Myanmar in Bangkok vor Gericht. Das Unternehmen verklagte die Arbeiter deshalb wegen «Diffamierung», wie ein Justizsprecher bestätigte. Bei einer Verurteilung droht ihnen bis zu einem Jahr Gefängnis. Thailand gehört weltweit zu den größten Produzenten und Exporteuren von Hühnerfleisch.

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