Vietnam

Thailand und Vietnam füllen philippinische Lager mit Reis

Die weltgrößten Reisexporteure Thailand und Vietnam werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ausschreibung auf Regierungsebene für sich entscheiden, deren Gegenstand die Lieferung von 500 000 Tonnen Reis an die Philippinen ist. Dies berichtet der Jakarta Globe.

Der Inselstaat, der im Laufe der letzten Saison eine durchschnittliche Ernte erlebte, möchte durch diesen Ankauf seine Lagerbestände auffüllen. Thailand hatte der staatlichen philippinischen Nationalen Administration für Nahrungsmittel (NFA) am Freitag jeweils 100 000 Tonnen an 15-prozentig gemahlenem und 25-prozentig gemahlenem Langkornreis für 369 bzw. 421 US-Dollar je metrischer Tonne angeboten.

Der Preis der Thailänder war besser als jener Vietnams, die Vietnamesen stimmten am Ende jedoch zu, ebenfalls zu den Bedingungen der Thailänder zu liefern. Der NFA zufolge werden jeweils 150 000 metrische Tonnen der jeweiligen Sorten geliefert. Auf dem vietnamesischen Markt waren die Preise in der letzten Woche auf den tiefsten Stand seit mehreren Monaten gefallen.

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Südostasien: Resistenter Antibiotika-Erreger ruft Besorgnis hervor

Wissenschafter sorgen sich zunehmend um die Ausbreitung resistenter Malaria-Erreger in Südostasien. Sie wurden nach einer neuen Studie bereits kurz vor Indien entdeckt.

Bangkok (dpa) - Ein resistenter Malaria-Erreger breitet sich nach Forscherangaben in Südostasien aus und steht kurz vor der Grenze Indiens. Gegen den Erreger sei das effektive und viel genutzte Malaria-Medikament Artemisinin wirkungslos, warnt das internationale Team im Fachblatt „Lancet Infectious Diseases“ vom Freitag. Resistente Parasiten seien 25 Kilometer von der indischen Grenze entfernt in Myanmar gefunden worden.

Eine Ausbreitung auf dem Subkontinent hätte ernste Konsequenzen, schreiben die Forscher um Kyaw Tun vom Myanmar Oxford Clinical Forschungszentrum in Yangon. Die Ausbreitungsrate sei besorgniserregend. Geschätzte 600 000 Menschen sterben jedes Jahr an Malaria, die meisten von ihnen Kinder unter fünf Jahren in Afrika.

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„Frugale Produkte“ als Absatzoption für Asien

„Made in Germany“ stand lange Zeit für ausgefeilte Hochtechnologie. Doch deutsche Firmen müssen sich daran gewöhnen, dass das nicht in allen Ländern als Verkaufsargument zieht. Deshalb bieten einige Hersteller ihre Produkte auch als Sparversion an.

Stuttgart (dpa) - Blauschwarzes Gehäuse, schwarzer Akku, roter Schriftzug. Auf den ersten Blick sehen die beiden Bohrmaschinen fast identisch aus, nur auf den zweiten Blick erkennt man kleine Unterschiede. Bei einem fehlt eine LED-Leuchte und der Griff ist etwas anders gebaut. Die scheinbar kleinen Details machen den großen Unterschied - die Akku-Bohrschrauber für den russischen Markt kostet gut zwei Drittel weniger als sein Pendant für Deutschland.

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Philippinen: Dynamisches Wachstum, aber immer noch Stellschrauben

Taipei (gtai) - Die Philippinen sind Teil des neuen Wirtschaftsblocks ASEAN Economic Community (AEC), der Ende 2015 in Südostasien entsteht. Gegenwärtig mit sehr dynamischem Wachstum, will das Land seine Wettbewerbsposition gegenüber anderen Mitgliedern stärken. Laut Global Competitiveness Index hat diese sich in den letzten fünf Jahren um 33 Plätze bereits deutlich verbessert. Dennoch liegen einige Nachbarländer davor. Der Kampf um Investitionen und Produktionsstätten in der Region bleibt intensiv.

Die Philippinen haben global an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Gemäß dem Global Competitiveness Index 2014-2015, den das World Economic Forum Anfang September 2014 veröffentlichte, hat der Archipel Platz 52 unter 144 berücksichtigten Volkswirtschaften erklommen. Damit verbesserte sich die Position des Landes gegenüber dem Vorjahr um sieben Plätze. Im regionalen Vergleich lagen die Philippinen jedoch hinter Singapur (Rang 2), Malaysia (20), Thailand (31) und Indonesien (34).

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Singapur besiegelt Freihandelsabkommen mit der EU

Brüssel (dpa) - Die EU und Singapur haben sich auf ein Freihandels-Abkommen verständigt. Mit der Einigung über Schutzklauseln für Investoren seien die Verhandlungen abgeschlossen, sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht am Freitag in Brüssel. Auf den Rest des Pakets hatten sich beide Seiten schon zuvor geeinigt. Vor der Unterzeichnung wird der Text noch juristisch überarbeitet. Es soll zum Beispiel Hürden für Anbieter von Waren und Dienstleistungen auf dem jeweils fremden Markt abbauen, Bewerbungen um öffentliche Aufträge erleichtern und technische Vorgaben für Waren angleichen.

„Das Abkommen ist das Tor zu der wichtigen Region in Asien und es kann helfen, Wirtschaftswachstum, Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der EU anzukurbeln“, sagte De Gucht. „Es wird dabei helfen, die Tür zum ASEAN-Markt mit mehr als 600 Millionen Verbrauchern zu öffnen.“ Zu dem Verband südostasiatischer Staaten gehören zehn Länder.

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