Vietnam

Kambodscha: Human Rights Watch lobt Transparenz bei Adidas

New York (dpa) - Human Rights Watch hat von deutschen Bekleidungsfirmen mehr Offenheit zur Herkunft ihrer Produkte gefordert. „Die deutschen Kleidermarken sollten ihren Respekt für die Rechte und die Sicherheit der Arbeiter zeigen, indem sie ihre globale Lieferkette transparenter machen“, sagte Wenzel Michalski von der Menschenrechtsorganisation am Freitag. Human Rights Watch hatte zuletzt über miserable Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmängel in Textilfabriken in Kambodscha berichtet.

Der Appell richte sich auch an die Verbraucher: „Deutsche Kunden sollten fordern, dass die Firmen deutlich machen, woher ihre Produkte kommen und unter welchen Umständen sie gemacht wurden. Nur dann können sie als gut informierte Kunden entscheiden.“

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Vietnam: EU und USA zeigen hohes Interesse an Cashews

(priestoph.de) Die Nachfrage an Cashews stieg in diesem Jahr an: in der EU und in den USA liegt der Zuwachs bei 3 bis 5 %. Auch der weltweite Markt steigt besonders in Indien und China. Bei dem Treffen der „Vietnam Cashew Association“ (VINACAS) in Ho Chi Minh wurde darauf hingewiesen, dass die Cashew inzwischen die günstigste Nuss ist und daher für Kunden immer interessanter wird. Sie hat teilweise schon Mandeln oder Walnüsse aus Nussmischungen verdrängt.

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Indonesien setzt auf die Kohle

Indonesiens Energiepolitik fokussiert insbesondere auf den Ausbau der Kraftwerkkapazitäten, denn zwischen 2012 und 2030 soll sich der nationale Stromverbrauch verdreifachen. Das Land dürfte dabei vor allem auf Kohle setzen. Zwar verabschiedete das Parlament 2014 ein neues Gesetz, demzufolge der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bis 2025 auf 25% steigen soll. Diese Zielmarke dürfte aber aller Voraussicht nach deutlich verfehlt werden.

Das Wort Energiewende ist in Indonesien aus verschiedenen Gründen noch unbekannt: So verfügt das Archipel über umfangreiche Vorkommen an fossilen Brennstoffen. Die geförderten Mengen von Kohle und Erdgas übertreffen sogar den eigenen Verbrauch deutlich, so dass ein Großteil davon exportiert wird. Daher kann sich die Regierung auch eine großzügige Subventionierung der Strom- und Kraftstoffpreise leisten. Die entsprechenden Zuzahlungen beliefen sich 2013 auf über 30 Mrd. US$.

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Hongkong wird Schauplatz der „Cool Logistics Asia“

Wachstumsraten von 40% bis 50% bei der Frischelogistik in Asien, Wechsel der Warenströme und der Transportmittel sowie zunehmende Bedeutung des Kühlcontainers – Themen für die Branche im asiatischen Raum gibt es reichlich.

Deshalb haben Global Produce Events (GPE) und Cool Logistics Resources (CLR) die Konferenz „Cool Logistics Asia“ ins Leben gerufen. Sie soll diese Themen am 2. September in Hongkong als Teil der ASIA FRUIT LOGISTICA, der asiatischen Schwester der FRUIT LOGISTICA, bündeln.

Ansprechpartner sind neben der Obst- und Gemüsebranche auch die Fisch- und Fleischlogistik, wie GPE-Chef Gérald Lamusse erklärte. Als Themen für die jährlich angelegte Konferenz nannte er auch den zunehmenden Trend von der Luft- zur günstigeren Seefracht, der nicht zuletzt durch verbesserte Technologien zur Temperaturkontrolle möglich geworden sei.

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Asean-Gipfel erstmals in Birma

(dpa/BA) - Am Wochenende fand erstmals der Asean-Gipfel in Myanmar (Birma) statt. Präsident Thein Sein sieht die Gastgeberrolle drei Jahre nach der weitgehenden Beendigung der Militärdiktatur als weiteren Schritt zur Anerkennung durch die internationale Staatengemeinschaft.

Kontroverse Themen wie der schleichende Genozid an der muslimischen Minderheit der Rohingya kamen nicht zur Sprache, weil der Verbund einen strikten Nichteinmischungskodex hat. Die Mitgliedsstaaten kritisierten hingegen die gegen mehrere Asean-Länder gerichteten Territorialansprüche Chinas im Südchinesischen Meer. Bis Ende des nächsten Jahres soll ein gemeinsamer Markt der Teilnehmerländer geschaffen werden.

Die Gemeinschaft südostasiatischer Staaten Asean wurde 1967 in Bangkok gegründet. Heute gehören ihr die zehn Länder Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar (das frühere Birma), die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam an.

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