Bangladesch: Korruption verhindert sauberes Trinkwasser für Normalbürger

Dhaka (dpa) - Ungefähr 20 Millionen Menschen in Bangladesch trinken nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch noch immer mit Arsen vergiftetes Wasser. Dabei sei das Problem des arsenhaltigen Brunnenwassers seit zwei Jahrzehnten bekannt, erklärte die Organisation in einem am Mittwoch vorgestellten Bericht. Die Regierung in Dhaka habe es bislang versäumt, ausreichende Maßnahmen gegen das natürlich im Boden vorkommende Arsen zu unternehmen. Die langfristige Aufnahme von Arsen kann zu Leberschäden, Nieren-, Lungen- oder Hautkrebs führen. Früher tranken die Menschen in Bangladesch und anderen Ländern des Ganges-Beckens Flusswasser, das heute aber meist verschmutzt ist. Nun holen sie ihr Wasser aus Schachtbrunnen, die in arsenhaltige Schichten reichen - auch weil Hilfsorganisationen sie dazu aufforderten. Jedes Jahr sterben laut Human Rights Watch Tausende Menschen an den Folgen des Arsenkonsums. Abhilfe könne mit Brunnen geschaffen werden, die in tiefere Trinkwasserschichten reichen. Doch statt für die am stärksten betroffenen Menschen würden diese oft für Unterstützer von Politikern gebohrt. «Viele Brunnen der Regierung werden in Privathäusern installiert. Die Besitzer bestechen Beamte oder benutzen ihre politischen Beziehungen», wird ein Bauer in dem Bericht zitiert. (Bild: piu700/pixelio.de)



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