Bangladesch

Tengelmann: "Für bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesch"

Mülheim/Essen (dpa) - Der Handelskonzern Tengelmann, zu dem der Textildiscounter KiK gehört, hat die Produktion von Kleidung im Billiglohnland Bangladesch verteidigt. „Ich wehre mich dagegen, dass es aufgrund niedriger Preise automatisch zu schlechten Produktionsbedingungen kommen muss“, sagte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub der in Essen erscheinenden „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ, Donnerstag). In den Fabriken werde nicht nur für KiK, sondern auch für Markenfirmen genäht.
„Wir hatten in den letzten Jahren begonnen, allein und aus eigener Kraft einige Verbesserungen in den Produktionsländern auf die Beine zu stellen. Das ist uns aber nicht mit großem durchschlagendem Erfolg gelungen“, sagte Haub. Mit Blick auf die jüngsten Fabrik-Katastrophen fügte er hinzu, es sei sehr traurig, dass sich die produzierenden Unternehmen erst dadurch zusammengetan hätten.

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Neue Billig-Standorte bringen Asiens Textilindustrie in Umbruch

Addis Abeba (dpa) - Staaten wie Indien, Bangladesch und Sri Lanka waren lange die Superbillig-Standorte der Textilindustrie. Jetzt dienen sich der Branche neue Niedriglohnländer an: Äthiopien, Haiti, Kambodscha und Myanmar. Oft verdienen Firmen aus den «alten» Textilstaaten dort mit. Die Chinesen und die Türken sind schon in Äthiopien. Auch Textilfirmen aus Indien und Bangladesch, deren Kleidung auch in Deutschland landet, haben in dem ostafrikanischen Land schon die ersten Pflöcke eingeschlagen.

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Bangladesch: Textilgipfel von heftigen Arbeitskämpfen überschattet

Dhaka (dpa) - Ein monatelanger Streit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern überschattet den Textilgipfel in Bangladesch. Erst in letzter Sekunde lenkte die Regierung in Dhaka ein und entließ die letzten von mindestens 34 inhaftierten Arbeitern und Gewerkschaftlern, die teilweise wochenlang im Gefängnis gesessen hatten.

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Bangladesch: Mehr als 1600 Entlassungen nach Streik in Textilindustrie

Dhaka (dpa) – Nach einem Streik haben Arbeitgeber von mehreren Textilfabriken in der Nähe der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka mehr als 1600 Arbeiter entlassen. Laut Polizei reichten sie eine entsprechende Mitteilung beim Arbeitsministerium ein. Nach Angaben von Gewerkschaften durften mehr als 3000 Arbeiter nicht zurück an ihren Arbeitsplatz, als am Montag der knapp zweiwöchige Streik endete.

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Bangladesch: Importliberalisierung stärkt Rolle des Landes als Außenhandelspartner

Dhaka (BGCCI) - Bangladesch entwickelt sich zu einem wichtigen Außenhandelspartner weltweit. In den 1980er Jahren erfolgte in Bangladesch eine moderate Importliberalisierung. Die Abschaffung des bis dato geltenden Importlizenzsystems 1984 stellte eine deutliche Anpassung im Einfuhrregime dar. So wurden unter anderem Importe über Akkreditive (Letter of Credit - L/C) ermöglicht. Ab 1986 erfolgten zudem umfangreiche Änderungen beim Einfuhrverfahren und der generellen Handelspolitik des Landes.

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