Allgemein

Turbulenzen an Asiens Börsen

Tokio/Jakarta/Mumbai (dpa) - Wachstumssorgen haben zu Wochenbeginn an fast alle großen Handelsplätzen in Asien kräftige Kursverluste ausgelöst. Die Anleger befürchteten eine konjunkturelle Abschwächung in der Region, sagten Börsianer. Insbesondere China und Indonesien könnten an Schwung verlieren, hieß es. Für Indonesiens Währung und Börsen ging es am Dienstag weiter rasant abwärts. In Indien schürt der anhaltende Absturz der Rupie Ängste vor negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.

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Asien: Elektromüll bleibt flächendeckendes Problem

Hongkong (dpa) - Die Einwohner Hongkongs produzieren so viel Elektronikmüll wie niemand sonst auf der Welt. Dies geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Studie der Universität der Vereinten Nationen (UNU) hervor, die vor einer starken Zunahme dieser umwelt- und gesundheitsschädlichen Abfälle in ganz Ost- und Südostasien warnt. Demnach kamen die Bewohner der chinesischen Sonderverwaltungsregion 2015 auf 21,7 Kilogram E-Müll pro Kopf und Jahr. Dicht dahinter folgen Singapur (19,95) und Taiwan (19,53). Das ist deutlich mehr als in Europa mit 15,6 Kilogramm.

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Freihandel: Asean-Wirtschaftsraum kann nur ein erster Schritt sein

Bangkok (dpa) - Zwischen Indien und China buhlt ein neuer Wirtschaftsgigant um Aufmerksamkeit und Investoren: Die zehn Länder der südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) sind seit Silvester in einem Wirtschaftsraum (AEC) vereinigt. Mit vielversprechender Vision: mit 620 Millionen Einwohnern ein Verbrauchermarkt größer als in den USA und der EU, so viele junge Beschäftigte wie sonst nirgends außer in China und Indien.

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Industrie 4.0 weckt Sorgen um Standorte in Asien

Singapur (dpa) - Piff-paff - so beschreibt Lutz Seidenfaden die Arbeit eines herkömmlichen Schlittens, der in der Industriefertigung Teile bewegt, hin-her, hin-her. «Das ist ein Teil mit überschaubarer Intelligenz», sagt der IT-Spezialist der Esslinger Firma Festo in Singapur. Dann zeigt er begeistert, was Komponenten voller künstlicher Intelligenz heute leisten können, etwa Alarm schlagen, bevor eine Maschine ausfällt. Etwa, wenn die Temperatur steigt: «Ich bin Achse x, ich habe Fieber, schaut mich an.»

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Renmininbi: Meistgenutzte Währung in der Asien-Pazifik-Region

Im April lag der chinesische Yuan laut den aktuellen Daten von SWIFT auf Platz fünf der Weltwährungen. In der Asien-Pazifik-Region ist er bereits zur Leitwährung geworden.

Laut den aktuellen Daten der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) rangierte der Renminbi (RMB) im April hinter dem US-Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen auf dem fünften Platz der Weltwährungen. Sein Marktanteil erhöhte sich im April auf 2,07 Prozent, was einen leichten Anstieg von 0,04 Prozentpunkten gegenüber dem März darstellt.

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