Nepal

Nepal: Erstmals wieder regulär Benzin an den Tankstellen

Kathmandu (dpa) - Nach dem Ende der Grenzblockade zwischen Indien und Nepal haben die Tankstellen im nepalesischen Kathmandu zum ersten Mal seit Monaten wieder ausreichend Benzin erhalten. Die staatliche nepalesische Ölgesellschaft verteilte am Freitag den Inhalt von 163 Tanklastern aus Indien.

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Südostasiatische Kunst im Fokus der Fachwelt

Singapur (dpa) - Die indonesische Künstlerin Tintin Wulia hat es mit Grenzen. «Bastel Dir einen Pass» heißt ihre Performance. Sie gibt Besuchern der Kunstmesse Art Stage Singapore Papier, Stifte und Kleber, damit sie sich selbst einen Reisepass machen, und kommt darüber mit ihnen ins Gespräch. «Wir reden über Herkunft, Identität, Globalisierung, Migration», sagt die 43-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Thema passt auch zur zeitgenössischen Kunst Südostasiens, die die Art Stage seit Donnerstag in der äquatornahen Metropole Singapur präsentiert. Gibt es überhaupt ein länderübergreifendes Label «südostasiatische Kunst»?

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Nepal: Parlament macht Weg frei für Wiederaufbauprogramm

Kathmandu (dpa) - Fast acht Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal haben die zerstrittenen Parteien des Himalaya-Landes ein für den Wiederaufbau nötiges Gesetz verabschiedet. Damit können Milliarden von Euro fließen, welche die internationale Gemeinschaft dem bitter armen Land nach der Katastrophe versprochen hatte.

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Nepal: Nur ein Bruchteil der Erdbebenschäden versichert

München (dpa) - Bei Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Hitzewellen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re zählte rund 23 000 Todesopfer bei Naturkatastrophen, das sind etwa dreimal so viele wie im Vorjahr. Die schlimmsten Auswirkungen hatte das Erdbeben in Nepal im April vergangenen Jahres, bei dem alleine 9000 Menschen starben und eine halbe Million Menschen obdachlos wurden. Es richtete Schäden von insgesamt 4,8 Milliarden US-Dollar an.

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Nepal: Erstmals erhält indisches Unternehmen

Kathmandu (dpa) - Die indische Firma GMR darf im Himalaya-Land Nepal ein riesiges Wasserkraftwerk bauen. Es sei das erste Mal, dass ein Privatunternehmen den Zuschlag für ein solches Vorhaben erhalten habe, sagte Nepals stellvertretender Premierminister Bam Dev Gautam. Nepal soll laut dem Vertrag, der am Freitag unterzeichnet wurde, zwölf Prozent der produzierten Energie umsonst erhalten. Das Entwicklungsland leidet derzeit unter bis zu zwölf Stunden langen Stromausfällen.

Nach Angaben der indischen Agentur IANS investiert GMR mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar (1,2 Mrd Euro). Das sei die bisher größte ausländische Direktinvestition in diesem Sektor in Nepal. Die 900-Megawatt-Anlage in Upper Karnali soll in fünf Jahren fertig sein. Gautam sagte weiter, das Kraftwerk könne der Startschuss sein für den weiteren Gewinn von Wasserkraft in seinem Land.

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