Nepal: Versorgungsschwierigkeiten und politische Proteste nach Erdbeben

Kathmandu (dpa) - Ein halbes Jahr nach dem Himalaya-Erdbeben können Hilfsorganisationen den Menschen in Nepal kaum beistehen, weil sie wegen einer Straßenblockade kein Benzin mehr für ihre Fahrzeuge haben. Seit zwei Wochen sind die Grenzübergänge nach Indien aus Folge von politischen Protesten quasi dicht. Die Materialien für den Bau von Unterkünften könnten nicht zu den Bedürftigen gebracht werden, erklärte eine Sprecherin der Malteser am Freitag. Der Winter steht vor der Tür. Bei dem Beben der Stärke 7,8 waren rund 9000 Menschen gestorben und Millionen obdachlos geworden. Nepal, das zu den zwanzig ärmsten Ländern der Welt gehört, liegt zwischen Indien und China. Aus Indien bezieht das Himalaya-Land all sein Benzin und zahlreiche Güter wie Lebensmittel und Medikamente. Derzeit stünden rund 5000 Lastwagen vor den Grenzübergängen, sagte ein Sprecher des indischen Außenministeriums. Die Schlangen sind viele Kilometer lang. Nepals Regierung wirft Indien vor, die Grenze zu blockieren, um mehr politische Mitspracherechte für eine ethnische Gruppe durchzusetzen, die Nordindien kulturell nahesteht. Neu Delhi erklärt, es gebe keine Blockade. Vielmehr würden sich die Lastwagenfahrer wegen der gewalttätigen Proteste nicht über die Grenze trauen. (Bild: Sybille und Kurt Mader/pixelio.de)



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