Bhutan

Industrie 4.0 weckt Sorgen um Standorte in Asien

Singapur (dpa) - Piff-paff - so beschreibt Lutz Seidenfaden die Arbeit eines herkömmlichen Schlittens, der in der Industriefertigung Teile bewegt, hin-her, hin-her. «Das ist ein Teil mit überschaubarer Intelligenz», sagt der IT-Spezialist der Esslinger Firma Festo in Singapur. Dann zeigt er begeistert, was Komponenten voller künstlicher Intelligenz heute leisten können, etwa Alarm schlagen, bevor eine Maschine ausfällt. Etwa, wenn die Temperatur steigt: «Ich bin Achse x, ich habe Fieber, schaut mich an.»

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Südostasiatische Kunst im Fokus der Fachwelt

Singapur (dpa) - Die indonesische Künstlerin Tintin Wulia hat es mit Grenzen. «Bastel Dir einen Pass» heißt ihre Performance. Sie gibt Besuchern der Kunstmesse Art Stage Singapore Papier, Stifte und Kleber, damit sie sich selbst einen Reisepass machen, und kommt darüber mit ihnen ins Gespräch. «Wir reden über Herkunft, Identität, Globalisierung, Migration», sagt die 43-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Thema passt auch zur zeitgenössischen Kunst Südostasiens, die die Art Stage seit Donnerstag in der äquatornahen Metropole Singapur präsentiert. Gibt es überhaupt ein länderübergreifendes Label «südostasiatische Kunst»?

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„Frugale Produkte“ als Absatzoption für Asien

„Made in Germany“ stand lange Zeit für ausgefeilte Hochtechnologie. Doch deutsche Firmen müssen sich daran gewöhnen, dass das nicht in allen Ländern als Verkaufsargument zieht. Deshalb bieten einige Hersteller ihre Produkte auch als Sparversion an.

Stuttgart (dpa) - Blauschwarzes Gehäuse, schwarzer Akku, roter Schriftzug. Auf den ersten Blick sehen die beiden Bohrmaschinen fast identisch aus, nur auf den zweiten Blick erkennt man kleine Unterschiede. Bei einem fehlt eine LED-Leuchte und der Griff ist etwas anders gebaut. Die scheinbar kleinen Details machen den großen Unterschied - die Akku-Bohrschrauber für den russischen Markt kostet gut zwei Drittel weniger als sein Pendant für Deutschland.

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Bhutan: Tata Power stellt erste Stufe des Dagachhu-Wasserkraftwerks fertig

Der indische Energieriese Tata Power hat die erste Einheit seines geplanten Dagachhu-Wasserkraftwerks in Bhutan mit einer Kapazität von 63 MW fertiggestellt. Dies berichtet das Magazin moneycontrol.com auf seiner Webseite.

„Das Unternehmen hat eine 63-MW-Einheit seines 126 MW leistenden Wasserkraftwerks Dagachhu betriebsbereit gemacht“, heißt es in einer Mitteilung. Dagachhu ist ein Joint Venture zwischen Tata Power, der im Eigentum des Königreiches Bhutan stehenden Druk Green Power Corporation und dem Nationalen Pensions- und Versorgungsfonds des Landes.

Insgesamt steht die Produktionskapazität von Tata Power mit diesem Projekt bei mittlerweile 513 MW im Bereich der Wasserkraft und bei 8684 MW insgesamt. Der Vertrag über den Verkauf von Energie, die über das Betreiberkonsortium produziert werden soll, würde für 25 Jahre abgeschlossen. Die Tata-Tochtergesellschaft Tata Power Trading Company (TPTCL) will diese vor allem auf dem indischen Markt absetzen.

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Bhutan: Öko-Ideologie garantiert für Versorgungsengpässe

Thimphu (dpa/BA) - Im Himalaya-Königreich Bhutan gibt es rund 2000 Bio-Bauern - und noch viele mehr sind es, ohne sich so zu nennen. „Wir sind fast alles Buddhisten. Nett zur Umwelt und zur Erde zu sein, ist für uns von zentraler Bedeutung“, sagt Kesang Tshomo, die das Bio-Programm in Bhutan leitet. Pestizide, Herbizide oder chemische Düngemittel fänden nur wenig Akzeptanz in der Bevölkerung und würden nur auf etwa 1,5 Prozent des Agrarlandes verwendet. Bald sollen es gar keine mehr sein. Denn Bhutan will als erstes Land der Welt komplett auf ökologische Landwirtschaft umsteigen.

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