Indien

Indien: Tata benennt Modell „Zica“ um

Neu Delhi (dpa) – Zu viel Ähnlichkeit mit dem Zika-Virus: Der indische Kleinwagen «Zica» ist noch vor der Auslieferung Geschichte. Wie der Hersteller Tata Motors am Dienstag mitteilte, wird der Wagen umbenannt. Tata fühle mit den Leidtragenden des Zika-Ausbruchs, daher werde der Wagen einen neuen Namen erhalten. Welchen, ist noch nicht bekannt. Dies werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben, hieß es auf der Internetseite von Tata. Ab Mittwoch wird «Zica» noch unter seinem alten Namen auf einer Automesse in Neu Delhi zu sehen sein.

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Indien: Raumfahrzeug soll Transportkosten massiv senken

Neu Delhi (dpa) - Die indische Raumfahrtbehörde ISRO will noch in diesem Monat zum ersten Mal die Mini-Version eines selbst entwickelten, wiederverwendbaren Weltraumtransporters testen. Das bestätigte ein ISRO-Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das mit indischer Technik entwickelte Raumfahrzeug soll in Zukunft die Kosten für den Transport von Satelliten und anderer Nutzlasten in eine Erdumlaufbahn auf einen Bruchteil reduzieren. «Wir hoffen auf Ersparnisse von bis zu 90 Prozent», sagte Sprecher D.P. Karnik.

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Indien: Smart Cities sollen die Zukunft bestimmen

Neu Delhi (dpa) - Das aufstrebende Schwellenland Indien will in den kommenden Jahren 100 sogenannte Smart Cities bauen und Wohnraum für die ganze Bevölkerung zur Verfügung stellen. Die neuen Städte sollen durchgeplant, mit modernen Technologien vernetzt, energieeffizient sowie mit öffentlichem Nahverkehr ausgestattet sein. «Eine Smart City ist eine Metropole, die mehr bietet, als der Bürger erwartet. Ehe er es will, stellen wir es bereit», sagte Indiens Premierminister Narendra Modi zum Start des Programms am Donnerstag.

In Indien gibt es schon mehr als 50 Millionenstädte. Nach UN-Schätzungen werden zwischen 2015 und 2050 noch einmal 404 Millionen Bewohner in den Städten hinzukommen. Die Smart Cities, die wohl meist Satellitenstädte sein werden, sollen Druck von den rapide expandierenden Metropolen nehmen.

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Indien und Bangladesch begradigen ihre Grenzen

Kolkata (dpa) - Zehntausende Bewohner von Enklaven in Indien und Bangladesch erhalten am Samstag erstmals eine Staatsbürgerschaft. In der Nacht zum 1. August tritt der Grenzvertrag zwischen den beiden südasiatischen Ländern in Kraft - damit tauscht Indien seine 111 Enklaven in Bangladesch gegen die 51 Enklaven auf der anderen Seite aus. Die bisher staatenlosen Bewohner der Territorien konnten sich aussuchen, Bürger welchen Landes sie werden wollen. Um Mitternacht sollten Flaggen gehisst und Muschelhörner geblasen werden, sagte ein Sprecher des indischen Distrikts Cooch Behar.

Die Grenze zwischen den beiden Ländern sah in Teilen völlig zerfleddert aus. Bereits 1974 einigten sich Bangladesch und Indien darauf, die Grenze glattzuziehen.

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Indien: Extreme Dürrewelle gefährdet Wasserversorgung

Neu Delhi (dpa) - Rund 330 Millionen Menschen in Indien sind neuen Regierungszahlen zufolge von einer schweren Dürre betroffen - mehr als ein Viertel der Bevölkerung des Subkontinents. Die Bewohner der ausgetrockneten Gebiete hätten weder ausreichend Wasser zum Trinken noch für ihre Felder und Tiere, sagte am Mittwoch Avik Saha, Anwalt der politischen Organisation Swaraj Abhiyan. Die Organisation erfuhr die Zahlen von der Regierung in Neu Delhi in einer gerichtlichen Anhörung.

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