Indien

Indien: Statistikbüro sieht trotz Wirren um Bargeldverbot 7 Prozent Wachstum

Neu Delhi (dpa) - Die Sieben steht. Am Dienstag überraschte das indische Statistikbüro CSO mit einer Zahl, die die wenigsten Beobachter zuvor auf dem Zettel hatten. Um 7,0 Prozent ist laut offiziellen Zahlen das indische BIP im letzten Quartal 2016 im Jahresvergleich gewachsen. Kaum weniger als in den Vorquartalen - aber viel höher, als die meisten Beobachter es für möglich gehalten hätten.

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China: McDonald's mit indischem Modell auf Erfolgskurs?

Oak Brook/Peking/Neu Delhi (dpa) - Im lukrativen Wachstumsmarkt Asien hat sich der weltgrößte Fast-Food-Konzern McDonald's in den letzten Jahren die Finger verbrannt. Schuld war vor allem China. Jetzt richtet sich der US-Konzern mit dem Verkauf eines Großteils des dortigen Geschäfts neu aus. Das überrascht nicht: Nachfrage und Image litten unter einem Gammelfleischskandal, zudem macht die einheimische Konkurrenz Druck. McDonald's hofft auf eine neue Strategie.

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Fragwürdiges Gesellschaftsexperiment: Bargeldlos in Indien

(RT Deutsch) Die Abschaffung der am weitesten verbreiteten indischen Banknoten im November traf vor allem die Armen im Land. Nun zeigt sich: Hinter dem Schock-Experiment stehen einflussreiche Strippenzieher aus Washington, die dem Bargeld weltweit den Kampf angesagt haben. Die Einrichtung ökonomischer Versuchslabore hat in der US-Politik eine lange Tradition. Als der Neoliberalismus, entwickelt von Milton Friedman und seinen Chicago Boys, auch in der Praxis getestet werden sollte, wurde dem lateinamerikanischen Land Chile die zweifelhafte Ehre zuteil, als Versuchskaninchen für jenes Modell zu dienen, das später zur global dominierenden Wirtschaftsideologie werden sollte.

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Asiatische Börsen geben nach Franken-Schock nach

Tokio (dpa) - Die Schweizerische Nationalbank hat mit ihrer überraschenden Aufhebung der Franken-Bindung an den Euro auch die meisten asiatischen Aktienmärkte am Freitag auf Talfahrt geschickt. Der Aktienindex Stoxx 600 Asia/Pacific, in dem die 600 größten börsennotierten Unternehmen Asiens berücksichtigt sind, sank um 1,12 Prozent auf 152,59 Punkte.

In Tokio verlor der Nikkei-Index für 225 führende Werte 1,43 Prozent auf 16 864,16 Punkte. Verlierer waren vor allem Aktien von exportabhängigen Unternehmen, weil sich der Yen verteuerte. Dagegen konnten die chinesischen Festlandbörsen erneut zulegen, nachdem Gerüchte über weitere Maßnahmen der Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft aufkamen.

Der Hang-Seng-Index in Hongkong musste wiederum Federn lassen.

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Neue Billig-Standorte bringen Asiens Textilindustrie in Umbruch

Addis Abeba (dpa) - Staaten wie Indien, Bangladesch und Sri Lanka waren lange die Superbillig-Standorte der Textilindustrie. Jetzt dienen sich der Branche neue Niedriglohnländer an: Äthiopien, Haiti, Kambodscha und Myanmar. Oft verdienen Firmen aus den «alten» Textilstaaten dort mit. Die Chinesen und die Türken sind schon in Äthiopien. Auch Textilfirmen aus Indien und Bangladesch, deren Kleidung auch in Deutschland landet, haben in dem ostafrikanischen Land schon die ersten Pflöcke eingeschlagen.

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