Indonesien

Indonesien: Papierkonzern will auf Abholzung natürlicher Wälder stoppen

Jakarta (dpa/BA) - Einer der größten Papierkonzerne der Welt, die indonesische Firma April, will künftig in Indonesien keine natürlichen Wälder mehr abholzen. Sie will Holz nur noch auf ihren insgesamt 480 000 Hektar großen Plantagen schlagen. «Wir machen Ernst mit Umweltschutz», sagte Firmenchef Praveen Singhavi am Mittwoch. Die Firma werde zudem 70 000 Hektar Land aufforsten.

Die Öko-Lobbygruppe Greenpeace begrüßte dies. Sie werde die Umsetzung der Pläne aber sehr genau überwachen. Die Organisation stoppte eine geplante Protestkampagne gegen die Firma.

Der Holzschlag der Papierindustrie und Palmölplantagen seien Hauptursachen für die Emissionen angeblicher „Treibhaushase“ Indonesiens, berichtete Greenpeace. Das riesige Inselreich ist zwar ein Entwicklungsland, gehört aber wegen der massiven Abholzung seiner riesigen Tropenwälder zu den 20 größten CO2-Emittenten der Welt. Öko-Ideologen machen das zu 0,038% an der Gesamtheit der gasförmigen Stoffe in der Erdatmosphäre repräsentierte natürliche Spurengas für eine angeblich bedrohliche Erderwärmung verantwortlich.

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Indonesien: Neue Reifenfabrik für 400 Mio. US-Dollar

Wie Medien berichten, plant Cheng Shin Rubber Ind. Co. Ltd. (Maxxis) den Bau einer neuen Reifenfabrik in Indonesien, der dann elften des taiwanesischen Herstellers. Nun hat Cheng Shin Rubber weitergehende Informationen zu seinen Bauplänen veröffentlicht und sich außerdem die Unterstützung des neugewählten indonesischen Präsidenten Joko Widodo bei der Umsetzung der Baupläne gesichert.

Einer Mitteilung zufolge wolle Cheng Shin 400 Millionen US-Dollar in die Fabrik investieren. Zuletzt war nur von bis zu 300 Millionen Dollar die Rede. Die Bauarbeiten sollen Anfang des kommenden Jahres beginnen, die Produktion ein Jahr später.

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PSA Peugeot Citroën steigert Präsenz in Asien

Paris/Düsseldorf (dpa) - Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën will sein Geschäft in Asien stark ausbauen. „Wir wollen in südasiatischen Ländern wie Malaysia, Indonesien und Vietnam expandieren“, kündigte der für die Region zuständige Manager Grégoire Olivier in der „Wirtschaftswoche“ an. Die Automärkte außerhalb Chinas und Japans gelten auch bei anderen Anbietern als zukunftsträchtig. „Dort haben japanische Unternehmen bisher eine Vormachtstellung, aber es gibt eine wachsende Mittelschicht und damit ein großes Potenzial“, sagte Olivier mit Blick auf die Marken Peugeot und Citroën.

PSA hatte sich nach langer Absatzkrise zuletzt wieder optimistischer gezeigt. Der Hersteller habe insgesamt ein großes Potenzial, sagte Vorstandschef Carlos Tavares Anfang Oktober beim Pariser Autosalon. Im ersten Halbjahr 2014 betrug der Gewinn im laufenden Geschäft 477 Millionen Euro - nach 100 Millionen Euro Verlust vor einem Jahr.

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Indonesien: Keine Gastarbeiter mehr nach Saudi-Arabien

Jakarta (dpa) - Indonesien will aus Protest gegen Misshandlungen und schlechte Arbeitsbedingungen keine Landsleute mehr in den Nahen Osten ziehen lassen. Vermittlungsagenturen dürften bald keine Hausangestellten mehr nach Saudi-Arabien und in 20 weitere Länder schicken, teilte die Regierung am Dienstag in der Hauptstadt Jakarta mit. In Saudi-Arabien waren im April zwei Indonesierinnen wegen Mordes hingerichtet worden.

Im Nahen Osten arbeiten nach Schätzungen der Regierung zwei Millionen Indonesier. Allein im vergangenen Jahr vermittelten Agenturen 400 000 Indonesier ins Ausland, ein Viertel davon in den Nahen Osten. Die Indonesier sind dort beliebt, weil sie ebenfalls überwiegend Muslime und dadurch mit islamischen Haushalten vertraut sind.

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Asian Development Bank berät zu Markteinstieg in Asien

Taipei (gtai) - Die Asian Development Bank (ADB) bleibt weiterhin hauptsächlich eine Infrastrukturbank. In ihrem strategischen Vorgehen sind jedoch immer wieder Anpassungen erforderlich, wie etwa die stärkere Ausrichtung auf integratives Wachstum und Umweltschutz. Als wichtigste multilaterale Finanzierungsorganisation der Region hat die Entwicklungsbank 2013 etwas mehr als 21 Mrd. US$ an Neuzusagen getätigt.

Die Rolle der Asian Development Bank hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1966 kaum geändert. Sie soll wirtschaftliches Wachstum und regionale Integration fördern und dies hauptsächlich, indem sie zum Auf- und Ausbau der Infrastruktur beiträgt. Dementsprechend flossen rund 72% des Finanzierungsportfolios im Zeitraum 2008 bis 2012 in Infrastrukturprojekte.

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