Indonesien

Dekra will auf asiatischem Kontinent expandieren

Stuttgart (dpa) - Der Prüfkonzern Dekra sieht in den kommenden Jahren in der Region Asien-Pazifik Chancen für kräftiges Wachstum. Interessant seien die Bereiche Unterhaltungselektronik oder auch Produktprüfungen für Spielzeug, Haushaltsgeräte, Gartengeräte und Elektrowerkzeuge, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Von aktuell rund 80 Millionen Euro sollen die Erlöse in den kommenden fünf Jahren dort auf etwa 250 Millionen Euro ansteigen. Der Gesamtumsatz wird 2014 voraussichtlich um rund sieben Prozent auf etwa 2,5 Milliarden Euro klettern. Angaben zum Ergebnis wurden nicht gemacht.

Die Zahl der Mitarbeiter nahm im zu Ende gehenden Jahr um etwa 2000 Personen auf fast 35 000 zu. Nun arbeite fast die Hälfte der Belegschaft im Ausland. Dekra ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer auf dem Gebiet der Fahrzeugprüfungen. Im Kerngeschäft mit Fahrzeug-Prüfungen, Gutachten und Schadensregulierung (Automotive) stieg der Umsatz um fast acht Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden Euro.

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Indien fällt als Zwiebelexporteur im globalen Maßstab zurück

(fruchtportal.de) Laut NHRDF, dem Forschungsinstitut für Gartenbau von Indien, ist Indien nicht länger die weltweite Nummer zwei für Zwiebelexporte. Indien war bis vor kurzem Nummer zwei nach China, aber seit fünf Jahren haben unregelmäßiges Wetter und sich verändernde politische Weichenstellungen für die Exporteure zu einem Rückgang der Ausfuhren geführt.

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China: Xiaomi schaltet einen Gang zurück

Xiaomi war im vergangenen Quartal in die Top 3 der weltgrößten Smartphone-Anbieter gestürmt. Jetzt schaltet der junge chinesische Anbieter bei der Eroberung neuer Märkte einen Gang tiefer, weil noch nicht genug Geräte gebaut werden.

Peking (dpa) - Der Smartphone-Aufsteiger Xiaomi bremst seine internationale Expansion. Die chinesische Firma wird in diesem Jahr in nur fünf statt der ursprünglich geplanten zehn Länder gehen. Zunächst wolle Xiaomi die Produktionskapazität ausbauen, sagte der zuständige Manager Hugo Barra der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. So sollen in einem bis zwei Jahren Smartphones auch in Indien und Brasilien gebaut werden. Xiaomi setzt dafür auf den Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist.

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Zunahme an Piraterie vor den Küsten Asiens

Berlin/Kuala Lumpur (dpa) - Die Gefahr durch Piraten ist für die internationale Handelsschifffahrt wieder gewachsen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien 134 Überfälle gemeldet worden, teilte das Schifffahrtsbüro (IMB) der Internationalen Handelskammer (ICC) am Mittwoch in Kuala Lumpur mit. Das seien rund 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Den Piraten gelang es, 106 Schiffe zu entern und 13 zu entführen; 15 Angriffe wurden abgewehrt. Dabei wurden insgesamt 250 Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen, 14 angegriffen, 10 entführt, 9 verletzt und ein Seemann getötet.

Schwerpunkt der Piraterie ist Asien. Rund ein Drittel der gemeldeten Überfälle registrierte das Schifffahrtsbüro vor der Küste Indonesiens, allerdings meist kleinere Vorfälle. Ein deutlicher Anstieg der Angriffe sei vor Bangladesch zu verzeichnen. In Nigeria wurden elf Piratenattacken gemeldet.

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Indonesien schwört Apec-Staaten auf freien Handel ein

Nusa Dua (dpa) - Der Abbau von Handelsschranken soll weiteres Potenzial der Asien-Pazifik-Region als Lokomotive der Weltwirtschaft entfesseln. Die 21 Länder der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftszusammenarbeit (Apec) seien in idealer Position, zum weltweiten Aufschwung beizutragen, sagte Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono am Sonntag bei einer Tagung von mehr als 1000 Apec-Unternehmern in Nusa Dua auf der Insel Bali. Dafür müssten die Regierungen den Handel weiter liberalisieren, forderte Yudhoyono.

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