Malaysia: Zehnjährige Staatsanleihen stehen hoch im Kurs

Zehnjährige malaysische Staatsanleihen waren in der Vorwoche sehr gefragt und ihr Kurs stieg auf den höchsten seit Mai 2013, nachdem Spekulationen laut wurden, Premierminister Najib Razak könnte in Anbetracht des Ölpreisverfalls das Budget überarbeiten lassen. Dies berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Bis Januar 2014 hatte der Ringgit in den sechs Monaten zuvor um rund 10,4 Prozent nachgegeben, nach dem Yen die zweitschlechteste Performance einer asiatischen Währung in diesem Zeitraum. In der Ölexportnation droht der Verfall des Brent-Rohölpreises die Versuche der Regierung zu unterminieren, das Haushaltsdefizit zu bekämpfen. Auch die Risikoprämie in Anbetracht der Schulden Malaysias über US-Staatsanleihen beflügelte die Nachfrage.

„Die Nachricht, dass Najib sich der Sorgen annehmen würde, hat die Märkte einigermaßen beruhigt“, betonte Wong Chee Seng, ein Fremdwährungsstratege der AmBank-Gruppe in Kuala Lumpur. „Auch lokale Schuldtitel sehen derzeit attraktiv aus, vor allem da US-Schatzbriefe unter 2 Prozent gesunken sind.“

Die Einnahmen des malaysischen Staates kommen zu einem Drittel aus Industrien, die einen Bezug zum Ölgeschäft haben. Entsprechend drastisch sind die Auswirkungen des 58-prozentigen Preisverfalls bei Brent-Rohöl seit Juni des Vorjahres. Seit 1998 weist Malaysias Staatshaushalt ein Defizit auf. In diesem Jahr will die Regierung den Anteil der Schulden am BIP von 3,5 Prozent im Vorjahr auf drei Prozent reduzieren.

(Bild: Andrea Damm/pixelio.de)



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