Malaysia

Deutsche Bahn: Projekte in Asien für 90 Milliarden Euro

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn baut ihr Projektgeschäft im Ausland aus. Mit ihrer Tochter DB Engineering & Consulting (DB E&C) will sie vor allem in der Asien-Pazifik-Region Aufträge für die Planung neuer Schienennetze gewinnen. Dort würden etwa «90 Milliarden Euro jährlich in das System Schiene investiert», sagte der Chef von DB E&C, Niko Warbanoff, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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Asien: Sturm im Wasserglas nach Brexit legt sich an den Börsen

Tokio/Hongkong/Shanghai (dpa) - Asiens Börsen haben sich am Montag vom Brexit-Schock ein Stück weit erholt. Der japanische Leitindex Nikkei-225-Index, der am vergangenen «Black Friday» nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt um 7,9 Prozent abgesackt war, schloss am Montag 2,39 Prozent höher bei 15 309,21 Punkten. Ein Marktteilnehmer sagte, der Ausverkauf sei übertrieben gewesen. Positiv sei auch, dass die japanische Regierung signalisiert habe, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres abzuwenden.

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Asean-Staaten über Nordkorea-Krise beunruhigt

Manila (dpa) - Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA versetzen auch Südostasien in immer größere Sorge. Auf einem Gipfel der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) in Manila äußerten sich die Staats- und Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer am Samstag «extrem beunruhigt». Nordkorea müsse alles unterlassen, was den Frieden gefährde. Zugleich appellierte der Gastgeber, der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, aber auch an die Vereinigten Staaten, «vorsichtig und geduldig» zu sein.

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Malaysia Airlines zu drastischem Sparkurs gezwungen

Kuala Lumpur (dpa) - Die nach zwei Flugzeugkatastrophen angeschlagene Fluggesellschaft Malaysia Airlines will sich im Rahmen eines drastischen Sparkurses von 6000 Beschäftigten trennen. Alle 20 000 Mitarbeiter hätten Kündigungsschreiben erhalten, den meisten sei jedoch eine Weiterbeschäftigung beim Neustart des Unternehmens angeboten worden, teilte der deutsche Airline-Chef Christoph Müller am Montag in Kuala Lumpur mit. Er soll das asiatische Unternehmen aus der Krise holen. «Ich bin betrübt darüber, dass wir uns von 6000 Menschen trennen müssen», sagte der Manager. Demnach sollen die restlichen 14 000 Mitarbeiter innerhalb von 12 Tagen entscheiden, ob sie in dem Unternehmen bleiben wollen.

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Indonesien: Wirtschaft profitiert vom Rückgang der Ölpreise

(extra-funds.de) Die Wirtschaft in Indonesien dürfte 2015 stärker als erwartet wachsen. Denn das Land kann dank des Rückgangs der Ölpreise mehr Geld als geplant in den Infrastrukturausbau investieren.

Im Zuge des massiven Rückgangs der Ölpreise verringerten sich die Einnahmen der Unternehmen, die das „schwarze Gold" fördern, in den zurückliegenden Monaten deutlich. Daher stehen die Ölproduzenten nun vor großen Herausforderungen. Auf der anderen Seite freuen sich die Regierungen von manchen asiatischen Ländern darüber, dass sie Öl zurzeit günstig importieren können. Zu diesen Nationen zählen zum Beispiel Indien, Indonesien und Malaysia.

Indonesien überzeugt einerseits mit einem großen Rohstoffreichtum – das Land zählt weltweit zu den größten Exporteuren von Kohle, Zinn, Nickel, Kupfer und Gold. Andererseits muss der ehemalige OPEC-Staat seit Ende 2004 zunehmend Öl importieren. Daher ist der niedrige Ölpreis für das Land ein Segen.

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