Kambodscha

Kambodscha: Freude über Nachwuchs bedrohter Mekong-Delfine

Phnom Penh (dpa) - In Kambodscha haben die stark bedrohten Mekong-Delfine erstmals seit langem Nachwuchs bekommen. Mitarbeiter hätten kürzlich ein Kalb mit seiner Mutter nahe der Stadt Kratie gesichtet, teilte die Naturschutzorganisation WWF am Donnerstag mit. Mit nur noch 80 Tieren gilt die im Mekong-Fluss lebende Unterart des Irawadi-Delfins als vom Aussterben bedroht. Mekong-Delfine kalben nur alle zwei bis drei Jahre. Die Tiere leben in tiefen Flussbecken auf einer 150 Kilometer langen Strecke zwischen der Provinzstadt Kratie und der Grenze zu Laos im Norden des südostasiatischen Landes.

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Kambodscha: Angkor Wat hatte fortgeschrittenes Bewässerungssystem

Phnom Penh (dpa) - Ohne Mega-Schwitzen geht's nicht: das größte religiöse Bauwerk der Welt im Dschungel von Kambodscha zu erkunden ist nichts für hitzeempfindliche Reisegruppen. Das Ausmaß der gigantischen Anlagen von Angkor Wat und Umgebung verlangt immer wieder lange Fußmärsche, und das bei 40 Grad und Luftfeuchtigkeit wie in der Sauna. Was sich dann offenbart, ist aber einzigartig: Die monumentalen Sandsteinbauten, die filigranen Reliefs, und immer wieder die Würgefeigen: Wie riesige Schlingpflanzen vereinnahmen sie meterhohe Mauern und Gebäude. Wie in einem Märchenwald.

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Japan: G7 von größtem Sicherheitseinsatz seit Jahrzehnten begleitet

Ise-Shima (dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen kommen an diesem Donnerstag im japanischen Ferienort Ise-Shima zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen zusammen. Im Mittelpunkt stehen am ersten Tag zunächst die Bemühungen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft und die Lage in Asien, wobei insbesondere der Konflikt mit Nordkorea zur Sprache kommen dürfte.

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Industrie 4.0 weckt Sorgen um Standorte in Asien

Singapur (dpa) - Piff-paff - so beschreibt Lutz Seidenfaden die Arbeit eines herkömmlichen Schlittens, der in der Industriefertigung Teile bewegt, hin-her, hin-her. «Das ist ein Teil mit überschaubarer Intelligenz», sagt der IT-Spezialist der Esslinger Firma Festo in Singapur. Dann zeigt er begeistert, was Komponenten voller künstlicher Intelligenz heute leisten können, etwa Alarm schlagen, bevor eine Maschine ausfällt. Etwa, wenn die Temperatur steigt: «Ich bin Achse x, ich habe Fieber, schaut mich an.»

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EU wirft Thailand Untätigkeit gegen Schwarzfischerei vor

Brüssel (dpa) - Im Kampf gegen illegale Fischerei droht die EU Thailand mit einem Importstopp. Das südostasiatische Land bekommt sechs Monate Zeit, um Regeln gegen unerlaubtes Fischen aufzustellen. „Wir beobachten, dass es keine Kontrollen gibt, überhaupt keine Bemühungen“, sagte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella am Dienstag in Brüssel. Nun sprach die EU-Kommission eine offizielle Warnung aus.

Über das Problem sei mit thailändischen Behörden seit 2011 immer wieder gesprochen worden, sagte Vella. Wenn das Land im kommenden halben Jahr keine Reformen auf den Weg bringt, könnte die EU Fischimporte aus Thailand verbieten. Ein solches Embargo war in der Vergangenheit etwa gegen Kambodscha und Sri Lanka verhängt worden.

Nach EU-Angaben werden jährlich 15 Prozent aller weltweit gefangenen Fische illegal aus dem Wasser geholt. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßte die Androhung von Sanktionen gegen Thailand: „Illegale Fischerei ist ein Geschäft, mit dem Milliarden verdient und die Meere geschädigt werden“, teilte der WWF mit.

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