Kambodscha

Kambodscha: Bauboom bietet Chancen zur Frauenbeschäftigung

Phnom Penh (dpa) - Auf einer deutschen Baustelle würde Kem Sokhorn sofort auffallen. Wegen der kunstvoll gewickelten Tücher über dem Helm, die die Hitze abhalten sollen, auch wegen ihrer Herkunft, vor allem aber: weil sie eine Frau ist. In Kambodscha ist sie hingegen überhaupt keine Besonderheit. Frauen auf dem Bau, das gehört hier zum Alltag. Vor allem in der Hauptstadt Phnom Penh, wo seit Jahren gebaut wird wie verrückt. In dem 15-Millionen-Einwohner-Staat zwischen Thailand und Vietnam sind nach einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO mehr als 40 Prozent der Bauarbeiter weiblich. Selbst für asiatische Verhältnisse, wo Frauen häufiger harte körperliche Arbeiten verrichten als anderswo, ist das viel. Zum Vergleich: Weltweit sind es gerade einmal ein Prozent. Normalerweise ist der Job auf dem Bau ein klassischer Männerberuf.

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Asean-Staaten über Nordkorea-Krise beunruhigt

Manila (dpa) - Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA versetzen auch Südostasien in immer größere Sorge. Auf einem Gipfel der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) in Manila äußerten sich die Staats- und Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer am Samstag «extrem beunruhigt». Nordkorea müsse alles unterlassen, was den Frieden gefährde. Zugleich appellierte der Gastgeber, der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, aber auch an die Vereinigten Staaten, «vorsichtig und geduldig» zu sein.

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Asien-Europa-Gipfel von weltpolitischen Krisen überschattet

Ulan Bator (dpa) - Der Asien-Europa-Gipfel (Asem) in Ulan Bator ist am Samstag mit zwei Erklärungen zu Ende gegangen. Das Treffen des informellen Dialogforums war von dem Putschversuch in der Türkei, dem Terroranschlag von Nizza und dem Streit mit China über dessen Ansprüche im Südchinesischen Meer überschattet. Hier die Ergebnisse:

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Neue Billig-Standorte bringen Asiens Textilindustrie in Umbruch

Addis Abeba (dpa) - Staaten wie Indien, Bangladesch und Sri Lanka waren lange die Superbillig-Standorte der Textilindustrie. Jetzt dienen sich der Branche neue Niedriglohnländer an: Äthiopien, Haiti, Kambodscha und Myanmar. Oft verdienen Firmen aus den «alten» Textilstaaten dort mit. Die Chinesen und die Türken sind schon in Äthiopien. Auch Textilfirmen aus Indien und Bangladesch, deren Kleidung auch in Deutschland landet, haben in dem ostafrikanischen Land schon die ersten Pflöcke eingeschlagen.

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Asien: Elektromüll bleibt flächendeckendes Problem

Hongkong (dpa) - Die Einwohner Hongkongs produzieren so viel Elektronikmüll wie niemand sonst auf der Welt. Dies geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Studie der Universität der Vereinten Nationen (UNU) hervor, die vor einer starken Zunahme dieser umwelt- und gesundheitsschädlichen Abfälle in ganz Ost- und Südostasien warnt. Demnach kamen die Bewohner der chinesischen Sonderverwaltungsregion 2015 auf 21,7 Kilogram E-Müll pro Kopf und Jahr. Dicht dahinter folgen Singapur (19,95) und Taiwan (19,53). Das ist deutlich mehr als in Europa mit 15,6 Kilogramm.

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