Philippinen

Philippinen: Plus in der Baubranche macht Stagnation der Infrastruktur wett

Taipei (gtai) - Die Baubranche hat sich als einer der Wachstumsmotoren der Philippinen entwickelt. Dabei bildet der private Wohn- und Wirtschaftsbau die wichtigste Basis, die 2014 noch an Gewicht gewonnen hat, weil die staatlichen Infrastrukturinvestitionen dagegen relativ schwach ausfielen. Der Branchenverband erwartet für 2015 mehr Impulse durch öffentliche Infrastrukturaufträge. Wenn diese so umgesetzt werden wie geplant, sollte die Bauindustrie einen neuen Wachstumsschub erhalten.

In den Philippinen bleibt das makroökonomische Wachstum hoch, ebenso wie die Rücküberweisungen der im Ausland arbeitenden Philippiner. Zudem steigt die durchschnittliche Kaufkraft. Dies führt grundsätzlich zu einer hohen Nachfrage nach Wohn-, Gewerbe- und Büroimmobilien. Ob die Bauwirtschaft weiter dynamisch zulegt, wird 2015 stark von den öffentlichen Infrastrukturinvestitionen abhängen, so die Philippine Constructors Association (PCA).

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Asiatische Investmentbank steht auch nichtasiatischen Ländern offen

Peking (dpa) - An der geplanten neuen Asiatischen Investmentbank für Infrastruktur (AIIB) können sich nach chinesischen Angaben interessierte Länder auch von außerhalb Asiens beteiligen. Bis Ende März werde China, unter dessen Führung das Finanzinstitut aufgebaut wird, die Gründungsmitglieder verkünden, berichtete Finanzminister Lou Jiwei am Freitag auf einer Pressekonferenz anlässlich der laufenden Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

Auch größere Länder aus Europa hätten Interesse bekundet, sagte Lou Jiwei. 27 Länder wollten bislang Gründungsmitglied werden. Wie viele am Ende dabei seien, habe China noch nicht endgültig entschieden. Einige Länder wollten Privilegien, was die Arbeit der Bank aber sehr erschweren würde, sagte der Finanzminister. Die Bank sei offen für Japan und Mitglieder „aus anderen Regionen“.

Die in Peking ansässige Bank soll ein Gründungskapital von rund 100 Milliarden US-Dollar haben, von denen allein China schon 50 Milliarden in Aussicht gestellt hat. Mit dem chinesisch initiierten Finanzorgan sollen Kredite für Infrastrukturvorhaben wie etwa den Bau von Eisenbahnen, Straßen oder Energieprojekte vergeben werden.

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Asian Development Bank berät zu Markteinstieg in Asien

Taipei (gtai) - Die Asian Development Bank (ADB) bleibt weiterhin hauptsächlich eine Infrastrukturbank. In ihrem strategischen Vorgehen sind jedoch immer wieder Anpassungen erforderlich, wie etwa die stärkere Ausrichtung auf integratives Wachstum und Umweltschutz. Als wichtigste multilaterale Finanzierungsorganisation der Region hat die Entwicklungsbank 2013 etwas mehr als 21 Mrd. US$ an Neuzusagen getätigt.

Die Rolle der Asian Development Bank hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1966 kaum geändert. Sie soll wirtschaftliches Wachstum und regionale Integration fördern und dies hauptsächlich, indem sie zum Auf- und Ausbau der Infrastruktur beiträgt. Dementsprechend flossen rund 72% des Finanzierungsportfolios im Zeitraum 2008 bis 2012 in Infrastrukturprojekte.

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Thailand und Vietnam füllen philippinische Lager mit Reis

Die weltgrößten Reisexporteure Thailand und Vietnam werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ausschreibung auf Regierungsebene für sich entscheiden, deren Gegenstand die Lieferung von 500 000 Tonnen Reis an die Philippinen ist. Dies berichtet der Jakarta Globe.

Der Inselstaat, der im Laufe der letzten Saison eine durchschnittliche Ernte erlebte, möchte durch diesen Ankauf seine Lagerbestände auffüllen. Thailand hatte der staatlichen philippinischen Nationalen Administration für Nahrungsmittel (NFA) am Freitag jeweils 100 000 Tonnen an 15-prozentig gemahlenem und 25-prozentig gemahlenem Langkornreis für 369 bzw. 421 US-Dollar je metrischer Tonne angeboten.

Der Preis der Thailänder war besser als jener Vietnams, die Vietnamesen stimmten am Ende jedoch zu, ebenfalls zu den Bedingungen der Thailänder zu liefern. Der NFA zufolge werden jeweils 150 000 metrische Tonnen der jeweiligen Sorten geliefert. Auf dem vietnamesischen Markt waren die Preise in der letzten Woche auf den tiefsten Stand seit mehreren Monaten gefallen.

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Philippinen: Dynamisches Wachstum, aber immer noch Stellschrauben

Taipei (gtai) - Die Philippinen sind Teil des neuen Wirtschaftsblocks ASEAN Economic Community (AEC), der Ende 2015 in Südostasien entsteht. Gegenwärtig mit sehr dynamischem Wachstum, will das Land seine Wettbewerbsposition gegenüber anderen Mitgliedern stärken. Laut Global Competitiveness Index hat diese sich in den letzten fünf Jahren um 33 Plätze bereits deutlich verbessert. Dennoch liegen einige Nachbarländer davor. Der Kampf um Investitionen und Produktionsstätten in der Region bleibt intensiv.

Die Philippinen haben global an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Gemäß dem Global Competitiveness Index 2014-2015, den das World Economic Forum Anfang September 2014 veröffentlichte, hat der Archipel Platz 52 unter 144 berücksichtigten Volkswirtschaften erklommen. Damit verbesserte sich die Position des Landes gegenüber dem Vorjahr um sieben Plätze. Im regionalen Vergleich lagen die Philippinen jedoch hinter Singapur (Rang 2), Malaysia (20), Thailand (31) und Indonesien (34).

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