Südkorea

Südkorea: Messengerdienst kauft Path-Netzwerk

San Francisco (dpa) - Das Online-Netzwerk Path, das einst mit großen Ambitionen als eine Alternative zu Facebook startete, wird von einem südkoreanischen Messaging-Spezialisten gekauft. Neuer Besitzer von Path und des angeschlossenen Kurzmitteilungsdiensts Path Talk ist die Firma Daum Kakao. Sie betreibt unter anderem den führenden Messaging-Service in Südkorea.

Path-Gründer Dave Morin, ein früherer Facebook-Manager, gab den Deal in der Nacht zu Freitag ohne finanzielle Details bekannt. Er hatte Path 2010 als Smartphone-App gestartet, die auf einen kleinen privaten Freundeskreis zugeschnitten sein sollte.

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Südkorea: Staatsanwaltschaft geht gegen Uber vor

Seoul (dpa) – Die Staatsanwaltschaft in Südkorea hat Anklage gegen den Gründer und Chef des Fahrdienst-Vermittlers Uber, Travis Kalanick, erhoben. Ihm und lokalen Geschäftspartnern werde vorgeworfen, gegen ein Gesetz zur Personenbeförderung verstoßen zu haben, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch. Das Gesetz verbiete Firmen die Beförderung von Personen, wenn sie nicht die entsprechende Lizenz haben. Uber Technologies bestreitet den Vorwurf.

Uber machte als Taxi-Konkurrenz viele Schlagzeilen. Auch südkoreanische Taxifahrer beklagten, dass sie durch den Online-Vermittlungsdienst Einkommensverluste hinnehmen müssten. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Seoul mit einer Anzeige gegen Uber die Ermittlungen ins Rollen gebracht.

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Südkorea und China schließen „historisches“ Freihandelsabkommen

Seoul (gtai) - Korea (Rep.) und die VR China besiegelten im November 2014 ein Abkommen über freien Warenaustausch, das den Geschäften mit dem größten Handelspartner Südkoreas in den kommenden Jahren neue Impulse geben dürfte. Das FHA nährt auch Hoffnungen auf einen Schub für den stotternden koreanischen Konjunkturmotor. Vor allem die Chemie- und die Konsumgüterindustrie könnten vom zollfreien Zugang zum „Reich der Mitte“ profitieren. Ausgenommen wurden große Teile des Agrarsektors und die Kfz-Branche.

Südkorea und die VR China haben Mitte November 2014 den Abschluss eines bilateralen Freihandelsabkommens (FHA) bekanntgegeben. Die Handelsminister der beiden Länder unterzeichneten in Beijing eine entsprechende Vereinbarung. Die Verhandlungen hatten im Frühjahr 2012 begonnen und wurden nun nach 30-monatiger Dauer abgeschlossen. Nach Klärung der letzten Details soll die endgültige Unterzeichnung durch die Staatsoberhäupter der beiden Länder voraussichtlich im Januar 2015 erfolgen und im Anschluss eine Ratifizierung durch die Parlamente erfolgen.

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Südkorea: Gravierende Strukturveränderungen in der Autoindustrie

Seoul/Duisburg (dpa) - Der VW-Konkurrent Hyundai Motor und die kleinere Firmenschwester Kia Motors kappen für 2016 ihr gemeinsames Absatzziel. Dennoch peilt die südkoreanische Gruppe erneut mehr als acht Millionen verkaufte Autos an, wie aus Börsenmitteilungen beider Unternehmen am Montag hervorgeht. Allerdings erwartet Vorstandschef Chung Mong Koo ein Plus von nur 1,5 Prozent auf 8,13 Millionen Autos. 2015 wurden die Erwartungen verfehlt. Die Chancen des großen Rivalen Volkswagen, die Folgen der Abgas-Affäre im neuen Jahr etwas einzudämmen, steigen laut einer Studie derweil.

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Südkorea: Samsung meldet Versorgungsengpass bei neuem Galaxy

Von Dirk Godder, dpa

PR-Gag oder echter Engpass? - Nach großen Absatz-Schwierigkeiten im vergangenen Jahr setzt der langjährige Smartphone-Marktführer Samsung die Hoffnung auf seine beiden neuen Spitzenmodelle. Die Südkoreaner rechnen nun mit einer größeren Nachfrage als erwartet.

Seoul (dpa) - Zum Verkaufstart seiner neuen Smartphone-Spitzenmodelle hat der Apple-Konkurrent Samsung vor kurzfristigen Lieferengpässen gewarnt. Als Grund gab das führende südkoreanische Elektronikunternehmen am Freitag an, dass die Nachfrage nach den Geräten Galaxy S6 und S6 Edge über den eigenen Planungen liege.

„Die Versorgung könnte anfangs nicht vollständig sichergestellt sein“, erklärte das Unternehmen. Samsung erhöhe daher die Produktionskapazitäten, um „unsere weltweiten Kunden mit ausreichend Nachschub zu versorgen“. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ stellt vor allem die ausreichende Produktion der Bildschirme das Unternehmen vor Probleme.

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