Toshiba hofft auf Hilfe durch Korea Electric Power

Tokio (dpa) - Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba steht möglicherweise kurz vor dem Aus. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, plant die Tochter Westinghouse bald die Insolvenz. Nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung «Nikkei» könnte Westinghouse in den USA möglicherweise noch in dieser Woche einen Insolvenzantrag stellen. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Laut Kyodo will sich Toshiba jetzt Unterstützung vom südkoreanischen Konzern Korea Electric Power holen. Toshiba hatte angesichts der Probleme in den USA eine Wertberichtigung in Milliardenhöhe bekanntgegeben. Auslöser waren Verzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Bau von Atomkraftwerken in den USA. Die Japaner hatten den US-Atomkonzern Westinghouse für mehr als fünf Milliarden Dollar gekauft. Dieser wiederum hatte die Spezialbaufirma Stone & Webster übernommen, auf die sich die Abschreibungen zum großen Teil beziehen. Mit dem Einstieg in das für stabil gehaltene Atomgeschäft in den USA im Jahr 2006 wollte Toshiba eigentlich die Schwankungen des Elektronik-Markts abfedern.



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