Nordkorea: Kabinett will Energiepolitik und Landwirtschaft forcieren

Pjöngjang (dpa) - Das wegen seines Atomprogramms international isolierte Nordkorea will mit einem wirtschaftlichen Fünf-Jahresplan die Versorgungsprobleme für die Bevölkerung in den Griff bekommen. Ziel der neuen Strategie sei es, die gesamte Wirtschaft wiederzubeleben, meldeten die Staatsmedien am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht der Regierung. Das Kabinett werde das Nahrungsproblem «mit Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei» lösen, hieß es. Das Energieproblem solle gemäß der Linie zum parallelen Aufbau der Wirtschaft und der Schaffung einer Atomstreitmacht erfolgen. Vor allem die Kohleproduktion soll demnach angekurbelt werden. Der Bericht wurde am Mittwoch bei einer Sitzung des Parlaments vorgetragen. Die im Ausland auch als Scheinparlament bezeichnete Oberste Volksversammlung tritt nur ein- oder zweimal jährlich zusammen, um Beschlüsse der Staatsführung zu billigen. Es ist nicht das erste Mal, dass das kommunistische Regime, das wegen seiner umstrittenen Atomwaffenentwicklung internationalen Sanktionen unterliegt, Versorgungsprobleme einräumt. Im vergangenen Jahr hatten die UN berichtet, die Versorgung von 70 Prozent der 24,6 Millionen Nordkoreaner gelte als nicht gesichert. Machthaber Kim Jong Un hatte die Fünf-Jahres-Strategie im Mai beim ersten Kongress der herrschenden Arbeiterpartei seit 1980 angekündigt. (Bild: Thilo Reiter/pixelio.de)



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