Taiwan

Asiatisches Konsortium übernimmt marode Solarbude

Oldenburg/Prenzlau (dpa) - Der kriselnde Solarmodulhersteller Aleo Solar wird an ein asiatisches Konsortium verkauft. Das am Mittwoch von Aleo bekanntgegebene Geschäft soll einen Großteil der zuletzt noch rund 730 Arbeitsplätze kosten. Die Käufer wollen den Angaben zufolge aber rund 200 Mitarbeitern der Aleo-Solar-Gruppe Jobs anbieten.

Mit den Betriebsräten an den beiden Standorten Oldenburg und Prenzlau seien bereits Rahmensozialpläne vereinbart, ein Interessensausgleich müsse nun im Detail verhandelt werden.

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Burma: Sonderwirtschaftszonen und Reformgesetze sollen Leistungsbilanz verbessern

Das Leistungsbilanzdefizit erhöhte sich im Fiskaljahr 2013 auf 4,8% des BIP. Hauptverantwortlich war der hohe Importzuwachs bei Kapitalgütern um fast 60% auf 5,8 Mrd. $, der wiederum die dynamische Investitionsneigung reflektiert. Die Inflation beschleunigte sich 2013 auf 5,8% und soll tendenziell eher weiter ansteigen. Das Fiskaldefizit dürfte sich dank des hohen Erdgasexports und den zwei neuen Telekomlizenen 2014 auf 4,5% des BIP reduzieren. Die Auslandsverschuldung soll 2014 auf 11,7 Mrd. $ oder 19% des BIP ansteigen. Der Abwertungsdruck auf die nationale Währung Kyat seit Einführung des „Managed Floating“ scheint gebremst.

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Taiwan: Bootsmesse unterstreicht Bedeutung der Yachtindustrie

In der Yachtindustrie zählt Taiwan zu den zehn größten Produzenten weltweit. Eine eigene Bootsmesse soll die internationale Stellung als wettbewerbsfähigen Anbieter weiter manifestieren. Sowohl beim Bau von Yachten als auch bei der Zulieferung von Teilen wollen heimische Unternehmen expandieren. Dabei mischen auch deutsche Lieferanten von Ausrüstungen in der Yachtindustrie der Insel mit.

Taiwan verliert im Großschiffbau an Bedeutung, nicht jedoch im Bau von Yachten. Während der Produktionswert für Handelsschiffe 2013 um 27,6% auf 22,7 Mrd. Neue Taiwan-Dollar (NT$; rund 575 Mio. Euro; Jahresdurchschnittskurs 2013: 1 Euro = 39,5 NT$) sank, legte er für Yachten um 6,4% auf 4,7 Mrd. NT$ zu. Als Lieferanten für maritime Ausrüstung gewinnen Taiwans Branchenhersteller ebenfalls an Kontur. Hier legte der Produktionswert um 22,2% auf 8,8 Mrd. NT$ zu.

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Taiwan baut Exportüberschuss im Chemiebereich aus

Taiwan hat in den letzten Jahren im Außenhandel mit chemischen Vorprodukten und Erzeugnissen seinen Bilanzüberschuss ausgebaut. Lag der Überschuss 2011 bei 3,3 Mrd. US$, so stieg er 2012 auf 4,9 Mrd. US$ und 2013 auf über 6,2 Mrd. US$. Während die Importe 2013 gegenüber 2012 lediglich um 0,2% auf 36,6 Mrd. US$ zulegten, wuchsen nach Zollstatistiken des Ministry of Finance die Exporte um 3,3% auf 42,8 Mrd. US$.

Mit 15,3% konnten 2013 Deutschlands Chemielieferungen deutlich expandieren, stärker als die der vier Hauptlieferanten Japan, VR China, die USA und Korea (Rep.).

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Taiwan: Jobwechsel meist nach dem Neujahrsfest

In Taiwan sind ein besseres finanzielles Angebot beziehungsweise Unzufriedenheit mit dem Job die häufigsten Auslöser für einen Jobwechsel. Die Fluktuation hängt auch in Taiwan vom Konjunkturverlauf sowie vom Alter des Arbeitnehmers ab. Speziell bei Berufsanfängern und in Positionen, in denen besonders starker Erfolgsdruck herrscht (zum Beispiel im Vertrieb), fallen die Fluktuationsraten relativ hoch aus. Traditionell finden die meisten Arbeitgeberwechsel nach dem chinesischen Neujahresfest statt, wenn die Beschäftigten ihren Bonus erhalten haben. Gewechselt wird nicht nur innerhalb eines Tätigkeitsfeldes, sondern auch zwischen Berufsgruppen.

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