Taiwan

Asian Development Bank berät zu Markteinstieg in Asien

Taipei (gtai) - Die Asian Development Bank (ADB) bleibt weiterhin hauptsächlich eine Infrastrukturbank. In ihrem strategischen Vorgehen sind jedoch immer wieder Anpassungen erforderlich, wie etwa die stärkere Ausrichtung auf integratives Wachstum und Umweltschutz. Als wichtigste multilaterale Finanzierungsorganisation der Region hat die Entwicklungsbank 2013 etwas mehr als 21 Mrd. US$ an Neuzusagen getätigt.

Die Rolle der Asian Development Bank hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1966 kaum geändert. Sie soll wirtschaftliches Wachstum und regionale Integration fördern und dies hauptsächlich, indem sie zum Auf- und Ausbau der Infrastruktur beiträgt. Dementsprechend flossen rund 72% des Finanzierungsportfolios im Zeitraum 2008 bis 2012 in Infrastrukturprojekte.

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Philippinen: Dynamisches Wachstum, aber immer noch Stellschrauben

Taipei (gtai) - Die Philippinen sind Teil des neuen Wirtschaftsblocks ASEAN Economic Community (AEC), der Ende 2015 in Südostasien entsteht. Gegenwärtig mit sehr dynamischem Wachstum, will das Land seine Wettbewerbsposition gegenüber anderen Mitgliedern stärken. Laut Global Competitiveness Index hat diese sich in den letzten fünf Jahren um 33 Plätze bereits deutlich verbessert. Dennoch liegen einige Nachbarländer davor. Der Kampf um Investitionen und Produktionsstätten in der Region bleibt intensiv.

Die Philippinen haben global an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Gemäß dem Global Competitiveness Index 2014-2015, den das World Economic Forum Anfang September 2014 veröffentlichte, hat der Archipel Platz 52 unter 144 berücksichtigten Volkswirtschaften erklommen. Damit verbesserte sich die Position des Landes gegenüber dem Vorjahr um sieben Plätze. Im regionalen Vergleich lagen die Philippinen jedoch hinter Singapur (Rang 2), Malaysia (20), Thailand (31) und Indonesien (34).

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Taiwan: Acer mit intelligentem Armband am Start

Der PC-Markt ist geschrumpft und so schauen sich die Hersteller klassischer Computer nach neuen Einnahmequellen um. Acer setzt mehr denn je auf Tablet-Computer, Smartphones und ganz neu auf ein intelligentes Armband.

New York (dpa) - Auch der taiwanesische PC-Hersteller Acer wird eine Computeruhr herausbringen. Der neue Firmenchef Jason Chen stellte das 17 Millimeter schlanke Armband mit Display am Dienstag in New York vor. Das Modell wird Acer Liquid Leap heißen und soll mit dem ebenfalls neuen Smartphone Acer Liquid Jade zusammenarbeiten.

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Taiwan: Chipindustrie weltweit weiter im Aufwind

Taipei (gtai) - Mit zweistelligen Zuwachsraten machte Taiwans Chipindustrie 2014 einmal mehr auf sich aufmerksam. Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von integrierten Schaltkreisen in verschiedenen Industrien wird auch 2015 mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Die Branche investiert in neue und moderne Ausrüstung. Diese muss überwiegend eingeführt werden, ebenso wie Materialien und Prozesschemikalien. Als Einkäufer und Lieferant im Chipbereich machen auch deutsche Firmen mehr Geschäfte mit Taiwan.

Eine der gegenwärtig am stärksten wachsenden Industrien Taiwans ist eine auf der Insel lange etablierte Branche - die Chip-(integrated circuits-IC-) Industrie. Wie der Verband Taiwan Semiconductor Industry Association (TSIA) prognostiziert, dürfte der Sektor im Jahr 2014 seinen Umsatz um mehr als 17% auf über 2,2 Billionen Taiwan-Dollar (NT$; 55,0 Mrd. Euro; 1 Euro = circa 40 NT$) ausweiten.

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Japan: Hackerangriffe in Luxushotels

Tokio (dpa) - Geschäftsleute in japanischen Luxushotels sind zum Ziel von Hackerangriffen geworden. Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Freitag unter Berufung auf den japanischen Zweig der russischen Internetsicherheitsfirma Kaspersky Labs berichtete, klinken sich die Hacker in die W-Lan-Netze der Hotels ein und installieren Schadsoftware, mit der sie vertrauliche Daten der Hotelgäste stehlen. Sobald sich Geschäftsleute mit ihren Computern in das W-Lan-Netzwerk einwählen, würden sie auf ihren Rechnern zu fingierten Software-Updates aufgefordert. Wird ein solches Update gestartet, werde der Rechner mit den Schadprogrammen infiziert, hieß es. Damit könnten unter anderem e-mail-Unterhaltungen sowie Kontaktinformationen von Geschäftspartnern gestohlen werden.

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