Taiwan

Taiwan: HTC stellt neues Tablet vor

Berlin (dpa) - Der taiwanische Hersteller HTC will mit seinem neuen Android-Tablet Nexus 9 dem Druck im Tablet-Markt trotzen. Das Wachstum in dem Segment habe zwar „ein Stück weit abgenommen“, sagte HTC-Manager André Lönne am Freitag der dpa. Es gebe aber noch Potenzial in dem von Apple dominierten Premium-Segment. „Wir wollen eine klare Alternative zu Apple bieten.“

Das neue Design-Tablet Nexus 9 hatte Google zusammen mit dem Smartphone Nexus 6 in dieser Woche vorgestellt. Das Tablet stammt von HTC, das Smartphone von der Lenovo-Tochter Motorola. Die Nexus-Geräte von Google zeichnen sich dadurch aus, dass das Google-Betriebssystem Android ohne herstellerspezifische Erweiterungen zum Einsatz kommt.

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Großer Andrang auf Asia Fruit Logistica 2015

Die Standverkäufe für die „Asia Fruit Logistica“ 2015 liegen bereits zu 20% über letztem Jahr zu diesem Zeitpunkt. Asiens führende Frischobst- und -gemüsehandelsmesse, nun in ihrem neunten Jahr, ist am 2.-4. September 2015 wieder in dem „AsiaWorld-Expo Center“ in Hongkong. Die Aussteller aus 33 verschiedenen Ländern haben sich bereits angemeldet, um auszustellen, und fast 20% der Registrierungen sind erstmalige Aussteller.

Australien, Argentinien, Belgien, Chile, China, Ecuador, Ägypten, Griechenland, Malaysia, die Niederlande, Neuseeland, Peru, Südafrika, Taiwan und die Türkei haben bereits nationale Pavillons auf der „Asia Fruit Logistica“ 2015 gebucht. Viele dieser Nationen erhöhen 2015 ihre Präsenz auf dem Messegelände, wobei die Türkei und Neuseeland ganz vornan liegen. Die Türkei hat bereits 150% mehr Standfläche gebucht als bei der Veranstaltung 2014, während Neuseeland seine Ausstellungsfläche um fast 100% gegenüber letztem Jahr erhöhte. Australien (+30%), Italien (+18%), Argentinien (+15%) und China (+10%) haben auch bedeutende Zunahmen der Ausstellungsfläche registriert.

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Taiwan: Forschung und Entwicklung als Standbeine im Wettbewerb

In Taiwan steigen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, vor allem aufgrund höherer Unternehmensinvestitionen. Denn nur durch Innovationen kann sich Taiwan gegenüber der wachsenden Konkurrenz anderer asiatischer Länder behaupten. Die Regierung unterstützt die entsprechenden Aktivitäten einheimischer und internationaler Unternehmen auf der Insel, hauptsächlich durch steuerliche Anreize. Zudem wird der Schutz geistiger Eigentumsrechte kontinuierlich verbessert.

Forschung und Entwicklung (F&E) und die daraus resultierenden Innovationen sind Kernfaktoren für Taiwans industrielle Entwicklung. In Branchen wie elektronische Bauelemente sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), den für das Wirtschaftswachstum der Insel wichtigsten Industrien, werden die meisten Gelder investiert und sie werden auch zukünftig im Fokus stehen.

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Asiatisches Konsortium übernimmt „Forbes“

New York (dpa) - Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bekommt einen neuen Haupteigner. Eine asiatische Investorengruppe übernimmt die Mehrheit an dem New Yorker Verlag, der für seine Ranglisten der Reichen und Mächtigen bekannt ist. Bislang hatte die Gründerfamilie das Sagen. Der Preis und die genaue Beteiligung wurden nicht genannt.

„Ich werde weiterhin stark eingebunden sein in die Zukunft des Unternehmens“, versicherte Familienoberhaupt Steve Forbes am Freitag. Er bleibt Herausgeber. „Unsere Partner respektieren unsere Marken und unsere Werte.“ Auch Geschäftsführer Mike Perlis behält seinen Posten.

Der Verkauf geschieht vor dem Hintergrund der schwierigen Lage im klassischen Magazingeschäft, das unter der Abwanderung von Lesern und Anzeigenkunden ins Internet leidet.

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Taiwan: Studie über Flugzeugkatastrophen widerlegt „sichere Sektoren“

Taipeh (dpa) - Wer beim Einsteigen ins Flugzeug schon an ein mögliches Unglück denkt, kann nicht pauschal zwischen mehr oder weniger sicheren Bereichen unterscheiden. Die Überlebenschancen hängen stark von der Unglücksursache und der Art des Aufpralls ab. Eine Übersicht des auf Flugunfälle spezialisierten Aviation Safety Network ergab für 2014: Nur bei einem kleinen Teil der registrierten Fälle erwies sich ein Flugzeugsektor als etwas sicherer als andere.

Zudem wurden bei den einzelnen Unglücken sowohl Frontpartie als auch Mittelteil und Heck als die jeweils sichersten genannt. Einer Studie der britischen Universität Greenwich zufolge liegt bei Flugzeugunglücken die durchschnittliche Überlebensrate vorn bei 65 Prozent und im Heck bei 53.

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