Taiwan

Hongkong wird Schauplatz der „Cool Logistics Asia“

Wachstumsraten von 40% bis 50% bei der Frischelogistik in Asien, Wechsel der Warenströme und der Transportmittel sowie zunehmende Bedeutung des Kühlcontainers – Themen für die Branche im asiatischen Raum gibt es reichlich.

Deshalb haben Global Produce Events (GPE) und Cool Logistics Resources (CLR) die Konferenz „Cool Logistics Asia“ ins Leben gerufen. Sie soll diese Themen am 2. September in Hongkong als Teil der ASIA FRUIT LOGISTICA, der asiatischen Schwester der FRUIT LOGISTICA, bündeln.

Ansprechpartner sind neben der Obst- und Gemüsebranche auch die Fisch- und Fleischlogistik, wie GPE-Chef Gérald Lamusse erklärte. Als Themen für die jährlich angelegte Konferenz nannte er auch den zunehmenden Trend von der Luft- zur günstigeren Seefracht, der nicht zuletzt durch verbesserte Technologien zur Temperaturkontrolle möglich geworden sei.

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Strategien zum Überleben in asiatischen Megastaus

Bangkok (dpa) - Die Megastädte Asiens stehen vor dem Verkehrskollaps. Chaotisches Wachstum, schmale Straßen, Zehntausende Zuzügler, mehr Autos durch wachsenden Wohlstand - das bedeutet: Auf den Straßen geht jeden Tag über Stunden nichts mehr. Zwei Stunden Anfahrt zum Büro sind nichts, sagen Einwohner im Großraum Bangkok (16 Millionen Einwohner, Thailand), im Großraum Jakarta (25 Millionen, Indonesien) oder im Großraum Manila (12 Millionen, Philippinen). Dagegen sind die 65 Stunden, die Autofahrer in Köln nach Berechnungen des Verkehrsdatenanbieters Inrix im vergangenen Jahr durchschnittlich im Stau verloren haben, ein Klacks. Wie überleben die Menschen in Asien das?

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Indonesien: Neue Reifenfabrik für 400 Mio. US-Dollar

Wie Medien berichten, plant Cheng Shin Rubber Ind. Co. Ltd. (Maxxis) den Bau einer neuen Reifenfabrik in Indonesien, der dann elften des taiwanesischen Herstellers. Nun hat Cheng Shin Rubber weitergehende Informationen zu seinen Bauplänen veröffentlicht und sich außerdem die Unterstützung des neugewählten indonesischen Präsidenten Joko Widodo bei der Umsetzung der Baupläne gesichert.

Einer Mitteilung zufolge wolle Cheng Shin 400 Millionen US-Dollar in die Fabrik investieren. Zuletzt war nur von bis zu 300 Millionen Dollar die Rede. Die Bauarbeiten sollen Anfang des kommenden Jahres beginnen, die Produktion ein Jahr später.

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Dekra will auf asiatischem Kontinent expandieren

Stuttgart (dpa) - Der Prüfkonzern Dekra sieht in den kommenden Jahren in der Region Asien-Pazifik Chancen für kräftiges Wachstum. Interessant seien die Bereiche Unterhaltungselektronik oder auch Produktprüfungen für Spielzeug, Haushaltsgeräte, Gartengeräte und Elektrowerkzeuge, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Von aktuell rund 80 Millionen Euro sollen die Erlöse in den kommenden fünf Jahren dort auf etwa 250 Millionen Euro ansteigen. Der Gesamtumsatz wird 2014 voraussichtlich um rund sieben Prozent auf etwa 2,5 Milliarden Euro klettern. Angaben zum Ergebnis wurden nicht gemacht.

Die Zahl der Mitarbeiter nahm im zu Ende gehenden Jahr um etwa 2000 Personen auf fast 35 000 zu. Nun arbeite fast die Hälfte der Belegschaft im Ausland. Dekra ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer auf dem Gebiet der Fahrzeugprüfungen. Im Kerngeschäft mit Fahrzeug-Prüfungen, Gutachten und Schadensregulierung (Automotive) stieg der Umsatz um fast acht Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden Euro.

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Taiwan: Atomdebatte in Royal-Rumble-Atmosphäre

Taipeh (dpa) - In Taiwans Parlament ist am Freitag die Debatte über den Bau eines neuen Atomkraftwerkes in eine Prügelei ausgeartet. Parlamentarier gingen aufeinander los, rangen miteinander auf dem Boden und bespritzten sich gegenseitig mit Wasser. Seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 im Nachbarland Japan ist das Thema auf der Insel vor der chinesischen Küste sehr umstritten. Die Oppositionspolitiker der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) wollen das Projekt auf alle Fälle verhindern.

In einer Umfrage gaben 70 Prozent der Taiwaner an, dass sie sich wegen des Baus eines neuen Kraftwerkes Sorgen machen. Die Opposition und Umweltschützer sind trotzdem gegen das geplante Referendum. 

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