Mongolei

Asiatische Investmentbank steht auch nichtasiatischen Ländern offen

Peking (dpa) - An der geplanten neuen Asiatischen Investmentbank für Infrastruktur (AIIB) können sich nach chinesischen Angaben interessierte Länder auch von außerhalb Asiens beteiligen. Bis Ende März werde China, unter dessen Führung das Finanzinstitut aufgebaut wird, die Gründungsmitglieder verkünden, berichtete Finanzminister Lou Jiwei am Freitag auf einer Pressekonferenz anlässlich der laufenden Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

Auch größere Länder aus Europa hätten Interesse bekundet, sagte Lou Jiwei. 27 Länder wollten bislang Gründungsmitglied werden. Wie viele am Ende dabei seien, habe China noch nicht endgültig entschieden. Einige Länder wollten Privilegien, was die Arbeit der Bank aber sehr erschweren würde, sagte der Finanzminister. Die Bank sei offen für Japan und Mitglieder „aus anderen Regionen“.

Die in Peking ansässige Bank soll ein Gründungskapital von rund 100 Milliarden US-Dollar haben, von denen allein China schon 50 Milliarden in Aussicht gestellt hat. Mit dem chinesisch initiierten Finanzorgan sollen Kredite für Infrastrukturvorhaben wie etwa den Bau von Eisenbahnen, Straßen oder Energieprojekte vergeben werden.

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„Frugale Produkte“ als Absatzoption für Asien

„Made in Germany“ stand lange Zeit für ausgefeilte Hochtechnologie. Doch deutsche Firmen müssen sich daran gewöhnen, dass das nicht in allen Ländern als Verkaufsargument zieht. Deshalb bieten einige Hersteller ihre Produkte auch als Sparversion an.

Stuttgart (dpa) - Blauschwarzes Gehäuse, schwarzer Akku, roter Schriftzug. Auf den ersten Blick sehen die beiden Bohrmaschinen fast identisch aus, nur auf den zweiten Blick erkennt man kleine Unterschiede. Bei einem fehlt eine LED-Leuchte und der Griff ist etwas anders gebaut. Die scheinbar kleinen Details machen den großen Unterschied - die Akku-Bohrschrauber für den russischen Markt kostet gut zwei Drittel weniger als sein Pendant für Deutschland.

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Thailand: Bergbaubilanz für das Jahr 2012 vorgelegt

In der Ausbeutung mineralischer Ressourcen gehört Thailand weltweit zu den führenden Produzenten bei Zement, Feldspat, Gips und Zink. Bei einer Gesamtproduktion von rund 230 Mio. t war der Wert 2012 leicht rückläufig auf rund 1,9 Mrd. US$. Dynamisch zeigte sich der Goldbergbau mit einem Sprung um 45% auf etwa 200 Mio. $. Der Import von Bau- und Bergbaumaschinen belief sich 2013 wie im Vorjahr auf 1,2 Mrd., wobei deutsche Fabrikate mit 48 Mio. $ einen Anteil von 3,9% repräsentierten.

Thailands Bergbau erzielte 2012 voraussichtlich einen Produktionswert von 58 Mrd. Baht (B; rund 1,45 Mrd. Euro; 1 Euro = 40,4 B), was 2,4% unter dem Vorjahresergebnis lag. Wertmäßig entfiel der Großteil auf die drei Rohstoffe Braunkohle (31%), Kalkstein (28%) und Golderz (11%). Weitere wichtige Abbauprodukte waren Gips, Basalt, Zinkerz, Steinsalz, Zement und Feldspat.

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Mongolei will nach Importstopp russischen Markt erschließen

Ulan Bator (dpa) - Nach einem Importstopp für Lebensmittel aus der EU und den USA will Russland Fleisch in der Mongolei einkaufen. Dafür werde Moskau Einschränkungen für den Import tierischer Produkte aus dem Land aufheben, sagte Kremlchef Wladimir Putin bei einem Besuch in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator am Mittwoch.

Russland hatte 2010 wegen gefährlicher Krankheiten wie der Maul- und Klauenseuche ein Importverbot verhängt. Dem russischen Verbraucherschutz zufolge hat die Mongolei in den vergangenen Jahren jedoch Fortschritte bei der Lebensmittelsicherheit gemacht.

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Gold und Kupfer sollen Mongolei 2014 Wachstum bis zu 17% sichern

(gtai) - Die rohstoffreiche Mongolei peilt im kommenden Jahr trotz schrumpfender Investitionen aus dem Ausland ein Wirtschaftswachstum von 17 Prozent an. In einem Interview mit dem Wall Street Journal gab sich Zentralbankchef Naidansuren Zoljargal äußerst optimistisch: Obwohl die Preise für die beiden wichtigen Exportgüter Kohle und Kupfer sinken, werde die Wirtschaft des zentralasiatischen Landes nach 11 Prozent in diesem Jahr um bis zu 17 Prozent im Jahr 2014 zulegen.

Damit würde das Land zu seiner ursprünglichen Stärke zurückkehren. Im Jahr 2011 schaffte die Mongolei schon einmal eine Wachstumsrate von 17 Prozent und war damit in der Länderrangliste der Weltbank der Spitzenreiter.

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