Asien: Sturm im Wasserglas nach Brexit legt sich an den Börsen

Tokio/Hongkong/Shanghai (dpa) - Asiens Börsen haben sich am Montag vom Brexit-Schock ein Stück weit erholt. Der japanische Leitindex Nikkei-225-Index, der am vergangenen «Black Friday» nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt um 7,9 Prozent abgesackt war, schloss am Montag 2,39 Prozent höher bei 15 309,21 Punkten. Ein Marktteilnehmer sagte, der Ausverkauf sei übertrieben gewesen. Positiv sei auch, dass die japanische Regierung signalisiert habe, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres abzuwenden. Der als Fluchtwährung gefragte Yen legte zum US-Dollar jedoch weiter zu. Zusammen mit den negativen Auswirkungen durch den Brexit belastete dies weiterhin die Aktien von Export-Unternehmen wie etwa die Autohersteller. Mazda rauschten erneut deutlich um rund zehn Prozent in die Tiefe. Die Anteilsscheine von Papierherstellern, Eisenbahn-Gesellschaften und die als besonders defensiv geltenden Pharmawerte verzeichneten hingegen die größten Kursgewinne in Tokio. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific rückte zuletzt um 1,55 Prozent auf 154,93 Punkte zu. In Festland-China legten Rohstoffwerte in Erwartung sinkender Überkapazitäten insbesondere im Kohlesektor zu. Der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 größten Aktienwerte der Festlandbörsen in Shenzhen und Shanghai abbildet, gewann 1,41 Prozent auf 3120,54 Punkte. Der Index hatte am Freitag nur vergleichsweise wenig eingebüßt - im Gegensatz zur Börse in Hongkong, wo auch ausländische Anleger uneingeschränkt handeln können. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gab auch zum Handelsschluss am Montag weiter nach, und zwar um 0,16 Prozent auf 20,227,30 Punkte. (Bild: Carmen P. Baake/pixelio.de)



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