China: Didi will Uber durch Börsengang auf den Pelz rücken

Peking/Cupertino (dpa) - Die Milliarden-Investitionen von Apple in den chinesischem Uber-Rivalen Didi Chuxing könnten sich laut einem Medienbericht bereits im kommenden Jahr finanziell bezahlt machen. Der chinesische Fahrten-Vermittler plane für 2017 einen Börsengang in New York, meldete der Finanzdienst Bloomberg am Montag Der endgültige Zeitplan hänge davon ab, wie sich der Wettbewerb mit Uber gestaltet, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Ein Didi-Sprecher sagte dem Sender CNBC indes, es gebe keinen konkreten Plan und deshalb habe es auch keinen Sinn, jetzt über einen Ort oder Zeitpunkt zu sprechen. Apple hatte vergangene Woche den Einstieg bei Didi mit einer Milliarde Dollar bekanntgegeben, eine sehr ungewöhnliche Investition für den iPhone-Konzern. Bloomberg zufolge holte sich Didi in der Finanzierungsrunde insgesamt drei Milliarden Dollar und das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 26 Milliarden Dollar bewertet. Apples Anteil läge damit bei rund vier Prozent. Uber lässt sich die Expansion in China Milliarden kosten. Für das Start-up aus San Francisco ist es einer der Märkte mit der stärksten lokalen Konkurrenz. Uber holte sich bereits mehr als fünf Milliarden Dollar bei Investoren zu einer Gesamtbewertung von zuletzt rund 60 Milliarden Dollar - will sich aber mit dem Sprung an die Börse nach bisherigen Bekundungen Zeit lassen. China ist ein gewaltiger Markt für die Vermittlung von Fahrdiensten mit einem gnadenlosen Preiskampf. Didi Chuxing war durch die Fusion von zwei lokalen Rivalen entstanden, die sich mit einer Rabattschlacht in hohe Verluste manövriert hatten. Apple unterstrich mit dem Einstieg bei Didi die Ambitionen im Autogeschäft - der Konzern entwickelt laut unbestätigten Medienberichten ein eigenes Elektrofahrzeug. Außerdem dringt Apple damit tiefer in den chinesischen Markt vor, aus dem inzwischen ein Viertel des Geschäfts des Konzerns kommt. Unternehmenschef Tim Cook veröffentlichte am Montag in seinem Twitter-Profil ein Foto, auf dem er mit Didi-Chefin Jean Liu eine Fahrt mit dem Anbieter in Peking ausprobiert. Er traf sich zudem mit App-Entwicklern und will laut Medienberichten auch mit Regierungsvertretern sprechen. Zuletzt war in China Apples Angebot von Filmen und E-Books abgeschaltet worden.



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