Laos

Hongkong wird Schauplatz der „Cool Logistics Asia“

Wachstumsraten von 40% bis 50% bei der Frischelogistik in Asien, Wechsel der Warenströme und der Transportmittel sowie zunehmende Bedeutung des Kühlcontainers – Themen für die Branche im asiatischen Raum gibt es reichlich.

Deshalb haben Global Produce Events (GPE) und Cool Logistics Resources (CLR) die Konferenz „Cool Logistics Asia“ ins Leben gerufen. Sie soll diese Themen am 2. September in Hongkong als Teil der ASIA FRUIT LOGISTICA, der asiatischen Schwester der FRUIT LOGISTICA, bündeln.

Ansprechpartner sind neben der Obst- und Gemüsebranche auch die Fisch- und Fleischlogistik, wie GPE-Chef Gérald Lamusse erklärte. Als Themen für die jährlich angelegte Konferenz nannte er auch den zunehmenden Trend von der Luft- zur günstigeren Seefracht, der nicht zuletzt durch verbesserte Technologien zur Temperaturkontrolle möglich geworden sei.

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Malaysia: Gründung der Asean-Gemeinschaft zum 31. Dezember

Kuala Lumpur (dpa) - Die Südostasiatische Staatengemeinschaft (Asean) hat bei ihrem Gipfeltreffen in Malaysia formell die Gründung der Asean-Gemeinschaft zum 31. Dezember dieses Jahres verkündet. Dabei geht es um mehr Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen, kulturellen Austausch und als Herzstück um den gemeinsamen Binnenmarkt Asean-Wirtschaftsgemeinsaft (AEC). Die zehn Länder bleiben aber ein lockeres Bündnis aus souveränen Staaten. Sie haben keine länderübergreifenden Behörden nach dem Muster der Europäischen Union und keine Gesetze, die in allen Mitgliedsländern gelten.

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Bangladesch: Zustände in Textilfabriken immer noch unzureichend

Berlin (dpa) - Zwei Jahre nach dem Einsturz der Rana-Plaza-Fabriken in Bangladesch sieht der Modekonzern Primark Fortschritte, aber teils auch schockierende Zustände in anderen Produktionsstätten im Land. „Es wäre das Beste, wenn man die unsicheren Fabriken schließen würde“, sagte Paul Lister, Primark-Ethikbeauftragter und Mitglied der Geschäftsführung am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Von rund 4500 Textilfabriken in Bangladesch seien 1500 in einem „akzeptablen Zustand“.

In einem Teil der anderen Fabriken seien die Arbeitsbedingungen weiter schlimm. Bei der Auswahl der eigenen Fabriken lege Primark großen Wert auf die Kontrolle der Zustände, betonte das Unternehmen.

Bei dem Unglück am 24. April 2013 kamen mehr als 1100 Menschen ums Leben. Etwa 2500 Menschen wurden verletzt. Mitarbeiter eines Zulieferers von Primark hatten in dem Gebäude gearbeitet, als die Fabrik in sich zusammenstürzte.

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Asean-Gipfel erstmals in Birma

(dpa/BA) - Am Wochenende fand erstmals der Asean-Gipfel in Myanmar (Birma) statt. Präsident Thein Sein sieht die Gastgeberrolle drei Jahre nach der weitgehenden Beendigung der Militärdiktatur als weiteren Schritt zur Anerkennung durch die internationale Staatengemeinschaft.

Kontroverse Themen wie der schleichende Genozid an der muslimischen Minderheit der Rohingya kamen nicht zur Sprache, weil der Verbund einen strikten Nichteinmischungskodex hat. Die Mitgliedsstaaten kritisierten hingegen die gegen mehrere Asean-Länder gerichteten Territorialansprüche Chinas im Südchinesischen Meer. Bis Ende des nächsten Jahres soll ein gemeinsamer Markt der Teilnehmerländer geschaffen werden.

Die Gemeinschaft südostasiatischer Staaten Asean wurde 1967 in Bangkok gegründet. Heute gehören ihr die zehn Länder Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar (das frühere Birma), die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam an.

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Burma: Regime will Vorzeigehafen in Dawei errichten

Von Cod Satrusayang und Christiane Oelrich, dpa

Von der Militärdiktatur zum Business-Zentrum: Myanmar will mit einem gigantischen Hafenprojekt die Handelsströme in Asien aufmischen. Das bitterarme Volk wird vertrieben und protestiert.

Rangun (dpa) - Noch dümpeln zerbeulte Fischerboote vor der Küste von Dawei in Myanmar, im Hinterland bestellen Bauern mit Büffeln ihre Felder. Sie sollen aber vertrieben werden, denn es soll eine gigantische Industriezone mit Tiefseehafen entstehen. Der Staat in Südostasien, dessen Militärjunta das Volk bis 2011 jahrzehntelang knüppelte, will damit in die Weltliga der Hafenbetreiber. Dawei würde mit seiner Kapazität heute zu den zehn größten Häfen der Welt gehören. Die Verträge für die erste Bauphase sollen bis Ende April unterzeichnet werden, sagt Thailands größte Baufirma Italian-Thai.

Dawei vermarktet sich als „neues Tor nach Indochina“, die Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft nennt es das vermeintlich ehrgeizigste Industriezonenprojekt Südostasiens. „Dawei wird der größte Logistik-Hub dieser Art in der Region“, sagt der Marketing-Manager von Italian-Thai, Pravee Kamolkanchana. „Es ist das größte Projekt in der Firmengeschichte.“

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