Thailand

Indonesien schwört Apec-Staaten auf freien Handel ein

Nusa Dua (dpa) - Der Abbau von Handelsschranken soll weiteres Potenzial der Asien-Pazifik-Region als Lokomotive der Weltwirtschaft entfesseln. Die 21 Länder der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftszusammenarbeit (Apec) seien in idealer Position, zum weltweiten Aufschwung beizutragen, sagte Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono am Sonntag bei einer Tagung von mehr als 1000 Apec-Unternehmern in Nusa Dua auf der Insel Bali. Dafür müssten die Regierungen den Handel weiter liberalisieren, forderte Yudhoyono.

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Bangladesch: Zustände in Textilfabriken immer noch unzureichend

Berlin (dpa) - Zwei Jahre nach dem Einsturz der Rana-Plaza-Fabriken in Bangladesch sieht der Modekonzern Primark Fortschritte, aber teils auch schockierende Zustände in anderen Produktionsstätten im Land. „Es wäre das Beste, wenn man die unsicheren Fabriken schließen würde“, sagte Paul Lister, Primark-Ethikbeauftragter und Mitglied der Geschäftsführung am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Von rund 4500 Textilfabriken in Bangladesch seien 1500 in einem „akzeptablen Zustand“.

In einem Teil der anderen Fabriken seien die Arbeitsbedingungen weiter schlimm. Bei der Auswahl der eigenen Fabriken lege Primark großen Wert auf die Kontrolle der Zustände, betonte das Unternehmen.

Bei dem Unglück am 24. April 2013 kamen mehr als 1100 Menschen ums Leben. Etwa 2500 Menschen wurden verletzt. Mitarbeiter eines Zulieferers von Primark hatten in dem Gebäude gearbeitet, als die Fabrik in sich zusammenstürzte.

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Thailand: Volkswagen liebäugelt mit Werk in Thailand

Wolfsburg/Bangkok (dpa) - Europas größter Autobauer Volkswagen soll einem Bericht zufolge bereits am kommenden Dienstag die Genehmigung für ein neues Werk in Thailand erhalten. Ein Unternehmenssprecher sagte am Samstag auf dpa-Anfrage, dass der Konzern Anfang des Jahres einen entsprechenden Antrag an die thailändische Regierung gestellt habe. Eine Stellungnahme von dort liege VW bislang aber nicht vor.

Nach Informationen der „Wirtschaftwoche“ wollen die Wolfsburger in den Standort südlich der Hauptstadt Bangkok eine Milliarde Euro investieren. Spätestens 2019 solle dort ein Kleinwagen gebaut werden.

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Burma: Regime will Vorzeigehafen in Dawei errichten

Von Cod Satrusayang und Christiane Oelrich, dpa

Von der Militärdiktatur zum Business-Zentrum: Myanmar will mit einem gigantischen Hafenprojekt die Handelsströme in Asien aufmischen. Das bitterarme Volk wird vertrieben und protestiert.

Rangun (dpa) - Noch dümpeln zerbeulte Fischerboote vor der Küste von Dawei in Myanmar, im Hinterland bestellen Bauern mit Büffeln ihre Felder. Sie sollen aber vertrieben werden, denn es soll eine gigantische Industriezone mit Tiefseehafen entstehen. Der Staat in Südostasien, dessen Militärjunta das Volk bis 2011 jahrzehntelang knüppelte, will damit in die Weltliga der Hafenbetreiber. Dawei würde mit seiner Kapazität heute zu den zehn größten Häfen der Welt gehören. Die Verträge für die erste Bauphase sollen bis Ende April unterzeichnet werden, sagt Thailands größte Baufirma Italian-Thai.

Dawei vermarktet sich als „neues Tor nach Indochina“, die Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft nennt es das vermeintlich ehrgeizigste Industriezonenprojekt Südostasiens. „Dawei wird der größte Logistik-Hub dieser Art in der Region“, sagt der Marketing-Manager von Italian-Thai, Pravee Kamolkanchana. „Es ist das größte Projekt in der Firmengeschichte.“

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Thailand: Unmut über Gebaren chinesischer Touristen

Bangkok (dpa) - Ein neuer Sturm der Entrüstung über das Benehmen von Chinesen hat in Thailand die Touristenbehörde auf den Plan gerufen. In sozialen Netzwerken kursierten Fotos von verdreckten Waschräumen im Ko Phi Phi-Nationalpark und Chinesen, die sich dort in Waschbecken die Füße waschen. Die Bilder bekamen mehr als 100 000 Klicks. Es seien weitere Hinweisschilder, Broschüren und Videos mit Benimmregeln in chinesischer Sprache in Arbeit, sagte ein Sprecher der Touristenbehörde TAT am Freitag.

Ein Tempel in Nordthailand hatte im vergangenen Monat den Bau separater Toiletten für chinesische Besucher angekündigt. Reisegruppen hinterließen die allgemeinen Örtlichkeiten regelmäßig in desolatem Zustand.

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