Thailand

Strategien zum Überleben in asiatischen Megastaus

Bangkok (dpa) - Die Megastädte Asiens stehen vor dem Verkehrskollaps. Chaotisches Wachstum, schmale Straßen, Zehntausende Zuzügler, mehr Autos durch wachsenden Wohlstand - das bedeutet: Auf den Straßen geht jeden Tag über Stunden nichts mehr. Zwei Stunden Anfahrt zum Büro sind nichts, sagen Einwohner im Großraum Bangkok (16 Millionen Einwohner, Thailand), im Großraum Jakarta (25 Millionen, Indonesien) oder im Großraum Manila (12 Millionen, Philippinen). Dagegen sind die 65 Stunden, die Autofahrer in Köln nach Berechnungen des Verkehrsdatenanbieters Inrix im vergangenen Jahr durchschnittlich im Stau verloren haben, ein Klacks. Wie überleben die Menschen in Asien das?

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Indien fällt als Zwiebelexporteur im globalen Maßstab zurück

(fruchtportal.de) Laut NHRDF, dem Forschungsinstitut für Gartenbau von Indien, ist Indien nicht länger die weltweite Nummer zwei für Zwiebelexporte. Indien war bis vor kurzem Nummer zwei nach China, aber seit fünf Jahren haben unregelmäßiges Wetter und sich verändernde politische Weichenstellungen für die Exporteure zu einem Rückgang der Ausfuhren geführt.

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Thailand: Hohe Belohnung nach Anschlag auf touristische Ziele ausgesetzt

Bangkok (dpa) - Hinter den Bombenanschlägen mit 20 Toten in Bangkok steckt nach Polizeiangaben ein «Netzwerk». «Ich glaube, dass es mehr als eine Person war», sagte Polizeichef Somyot Phumpanmuang. «Es war ein Netzwerk.» Ein rein ausländisches Komplott schloss er aus. «Ein Ausländer hätte so einen Anschlag nicht allein verüben können. Es muss Thailänder geben, die ihm dabei geholfen haben.»

Bei dem ersten Bombenanschlag waren am Montagabend an einem beliebten Schrein 20 Menschen umgekommen. Unbekannte schleuderten am Dienstag eine zweite Bombe an einem Bootsanleger, die aber ihr Ziel verfehlte und im Wasser explodierte. Niemand wurde verletzt.

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China verbietet Bitcoin-Transaktionen

Peking (dpa) - Chinas Zentralbank hat den Finanzinstituten des Landes Transaktionen mit der virtuellen Währung Bitcoin verboten. „Die Institutionen sollten keine Geschäfte mit Bitcoin aufnehmen“, teilte die Notenbank am Donnerstag in Peking mit. Beim Bitcoin handele es sich um ein hochspekulatives Online-Produkt und keine verlässliche Währung, warnte die Zentralbank. Der Bitcoin-Kurs sackte in einer ersten Reaktion um rund 30 Prozent ab, erholte sich dann aber wieder deutlich.

Die chinesische Zentralbank argumentierte, das Vorgehen sei nötig, um Geldwäsche und anderen kriminellen Geschäften mit Bitcoin entgegenzuwirken. Zusammen mit fünf Ministerien sei ein Leitfaden für den Umgang mit dem Anlageprodukt entwickelt worden, der strenge Beschränkungen vorsieht. Allerdings werde damit der Bitcoin nicht komplett in China verboten. Im Internet dürfen Nutzer weiterhin Bitcoin nutzen, aber nicht in die chinesische Währung Yuan umtauschen.

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China: Xiaomi schaltet einen Gang zurück

Xiaomi war im vergangenen Quartal in die Top 3 der weltgrößten Smartphone-Anbieter gestürmt. Jetzt schaltet der junge chinesische Anbieter bei der Eroberung neuer Märkte einen Gang tiefer, weil noch nicht genug Geräte gebaut werden.

Peking (dpa) - Der Smartphone-Aufsteiger Xiaomi bremst seine internationale Expansion. Die chinesische Firma wird in diesem Jahr in nur fünf statt der ursprünglich geplanten zehn Länder gehen. Zunächst wolle Xiaomi die Produktionskapazität ausbauen, sagte der zuständige Manager Hugo Barra der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. So sollen in einem bis zwei Jahren Smartphones auch in Indien und Brasilien gebaut werden. Xiaomi setzt dafür auf den Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist.

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