Singapur

Japan: Honduras wird neuer Importpartner für Melonen

(fruchtportal.de) Nach einem Bewertungsprozess, der acht Jahre dauerte, werden Melonen aus Honduras nun in den japanischen Markt eintreten dürfen. Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung von Honduras (Secretaría de Desarrollo Económico, SDE) bestätigte die bevorstehende Öffnung des japanischen Marktes. Der Markt könnte zwischen 300 und 400 Container mit Früchten pro Jahr aufnehmen, was rund 100 Millionen US-Dollar an Einnahmen für Honduras bedeutet.

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Singapur: Neue Nationalgalerie betont Kunst in Zeiten der Globalisierung

Singapur (dpa) - Dach und Wand wie ein fließender goldener Vorhang und Stützpfeiler wie gigantische Bäume - so präsentiert sich die neu geschaffene Nationalgalerie Singapurs einem staunenden Publikum. Das französische Architekturbüro Studio Milou hat mit der eleganten Konstruktion zwei nicht mehr genutzte Bauten aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verbunden und ein spektakuläres Kulturgelände geschaffen. «Fantasie kennt keine Grenzen», lobt das Fachmagazin «Architektur».

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Nintendo will mit Vergnügungsparks zusammenarbeiten

Das Geschäft bei Nintendo läuft wieder besser - und der schwächere Yen gibt den entscheidenden Schub für einen Jahresgewinn. Jetzt wandelt sich der Spiele-Anbieter unter anderem mit Apps für Smartphones.

Tokio (dpa) - Beliebte Nintendo-Figuren wie Super Mario oder Zelda sollen bald in Freizeitparks auftauchen. Auf der Suche nach neuen Erlösquellen entwickeln Nintendo und der Unterhaltungs-Riese Universal Attraktionen, die auf Spiele-Welten des japanischen Konzerns basieren. Details soll es später geben. Universal hat Parks in den USA, Japan und Singapur.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kehrte Nintendo dank des günstigen Wechselkurses des Yen in die Gewinnzone zurück. Das sind die ersten schwarzen Zahlen seit vier Jahren. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März unterm Strich ein Gewinn von 41,8 Milliarden Yen (310 Mio Euro) an. Im vergangenen Jahr hatte noch ein Verlust von 23,2 Milliarden Yen in den Büchern gestanden.

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Asean will bis 2015 gemeinsamen Binnenmarkt schaffen

Von Christiane Oelrich, dpa

In Südostasien entsteht ein Wirtschaftsstandort mit Riesenpotenzial: Zehn Länder wollen dort einen gemeinsamen Markt bilden. Zusammen haben sie mehr Einwohner als die EU.

Bangkok (dpa) - Im Schatten von China wächst schon länger eine weitere asiatische Wirtschaftsmacht heran - und jetzt steht sie vor einem entscheidenden Schritt: Die Südostasiatische Staatengemeinschaft (Asean) schafft bis Ende 2015 einen gemeinsamen Markt. Die zehn Länder streben eine Wirtschaftszone praktisch ohne Zölle, mit freier Bahn für Waren, Dienstleistungen, Investitionen, Fachkräfte und Kapital an. Zusammen haben die Staaten rund 600 Millionen überwiegend junge Einwohner, mehr als die EU. Der gemeinsame Markt ermöglicht in ein paar Jahren zusätzliche Geschäfte im dreistelligen Milliardenbereich, meinen die Unternehmensberater von McKinsey.

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Südostasiatische Kunst im Fokus der Fachwelt

Singapur (dpa) - Die indonesische Künstlerin Tintin Wulia hat es mit Grenzen. «Bastel Dir einen Pass» heißt ihre Performance. Sie gibt Besuchern der Kunstmesse Art Stage Singapore Papier, Stifte und Kleber, damit sie sich selbst einen Reisepass machen, und kommt darüber mit ihnen ins Gespräch. «Wir reden über Herkunft, Identität, Globalisierung, Migration», sagt die 43-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Thema passt auch zur zeitgenössischen Kunst Südostasiens, die die Art Stage seit Donnerstag in der äquatornahen Metropole Singapur präsentiert. Gibt es überhaupt ein länderübergreifendes Label «südostasiatische Kunst»?

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