Börse

Südkorea: Polit-Skandale werfen Schatten auf Samsung

Seoul (dpa) - Ermittler in Südkorea haben zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen einen Haftbefehl für den inoffiziellen Chef des Mischkonzerns Samsung wegen des Vorwurfs der Bestechung beantragt. Hintergrund ist der Korruptionsskandal um eine Vertraute der vorläufig entmachteten Staatspräsidentin Park Geun Hye. Die Ermittler hätten im neuen Antrag neben Bestechung weitere Vorwürfe gegen den Vize-Vorsitzenden des Smartphone-Marktführers Samsung Electronics, Lee Jae Yong, genannt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

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Indien: Infosys will 10.000 amerikanische Arbeiter einstellen

Neu Delhi/Indianapolis (dpa) - Der indische IT-Riese Infosys plant eine großangelegte Job-Offensive in den USA, kurz nachdem Präsident Donald Trump eine Verschärfung der Visaregeln für ausländische Fachkräfte in die Wege geleitet hat. Der Konzern wolle in den kommenden zwei Jahren «10 000 amerikanische Arbeiter» einstellen, teilte er am Dienstag mit.

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Japan: Takata rechnet mit Sonderverlust von 107,5 Milliarden Yen

Tokio (dpa) - Ein Skandal um defekte Airbags setzt dem japanischen Autozulieferer Takata weiter schwer zu. Das Unternehmen stellte am Donnerstag Sonderverluste in Höhe von 107,5 Milliarden Yen (898 Mio Euro) für das dritte Quartal des noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahres in Aussicht. Hintergrund sind hohe Kosten durch den Rückruf fehlerhafter Airbags sowie eine Milliardenstrafe in den USA. Takata hatte sich kürzlich mit der US-Justiz auf einen Vergleich geeinigt. Demnach zahlt das Unternehmen Strafen in Höhe von 1,0 Milliarden Dollar (936 Mio Euro).

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Japans Aktienmarkt erlebt Phase der Belebung

Von Lars Nicolaysen, dpa

Japanische Aktien werden bei Anlegern immer beliebter. Der Nikkei-Index liegt derzeit so hoch wie zuletzt vor 15 Jahren. Von seinem Allzeithoch ist der dennoch weit entfernt.

Tokio (dpa) - Applaus an Tokios Börse: Der Nikkei-Index hat am Freitag im Handelsverlauf erstmals seit 15 Jahren wieder die Marke von 20 000 Punkten überflügelt. Zwar machten einige Anleger daraufhin Kasse und verkauften Papiere, womit sie den Index für 225 führende Werte wieder leicht ins Minus drückten. Manche Analysten sehen den Nikkei aber zum Jahresende sogar bei 22 000 Punkten. Zum Börsenschluss ging der Nikkei mit einem Abschlag von 30,09 Punkten oder 0,15 Prozent im Vergleich zum Vortag bei 19 907,63 Punkten ins Wochenende. Der breit gefasste Index Topix büßte 4,65 Punkte oder 0,29 Prozent auf den Stand von 1589,54 Punkten ein.

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Indien: Parlament macht Weg frei für Mega-Steuerreform

Neu Delhi (dpa) - In dieser Woche hat das indische Parlament den Weg frei gemacht für eine der größten Steuerreformen in der Geschichte des Landes. Das Unterhaus Lok Sabha beschloss die notwendigen Gesetze, um die einheitliche Steuer auf Waren und Dienstleistungen - (Goods and Services Tax - GST) rechtzeitig zum Stichtag am 1. Juli einzuführen. Dies ist ein einmaliger Schritt in der indischen Geschichte. Bislang wird das Steuersystem geprägt von Dutzenden bundesstaatlichen und zentralen Steuern und Abgaben.

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