Börse

China: Zentralbank bereitet sich auf Notintervention vor

New York/Peking (dpa) - Die chinesische Zentralbank bereitet sich einem Pressebericht zufolge auf Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur vor. So erwäge die Bank, den Mindestreservesatz für heimische Banken zu senken, berichtete das «Wall Street Journal» am Sonntag auf seiner Internetseite unter Berufung auf Offizielle und Berater der Zentralbank. Je weniger Geld die Institute beiseitelegen müssen, desto mehr können sie theoretisch an Unternehmen und Haushalte verleihen.

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Südkorea: Samsung kann aufatmen – Sonderermittlungen beendet

Seoul (dpa) - Die Untersuchungen eines Sonderermittlers in Südkorea zum Korruptionsskandal um eine Vertraute der vorläufig entmachteten Präsidentin Park Geun Hye nähern sich dem Ende. Ministerpräsident Hwang Kyo Ahn weigerte sich am Montag, einer möglichen Verlängerung des Mandats des Sonderstaatsanwalts um einen Monat zuzustimmen.

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Nissan: Vorstandschef Ghosn tritt nach 18 Jahren ab

Tokio (dpa) - Beim japanischen Autohersteller Nissan gibt Co-Vorstandschef Carlos Ghosn nach 18 Jahren diesen Posten auf. Vom 1. April an werde das Unternehmen von Hiroto Saikawa allein geführt, teilte Nissan am Donnerstag mit. Der in Brasilien geborene Ghosn bleibe aber Präsident des zweitgrößten Autobauers in Japan. «Ich werde die Firma weiterhin betreuen und lenken, sowohl eigenständig als auch innerhalb der Allianz von Renault-Nissan-Mitsubishi», sagte Ghosn.

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Malaysia Airlines zu drastischem Sparkurs gezwungen

Kuala Lumpur (dpa) - Die nach zwei Flugzeugkatastrophen angeschlagene Fluggesellschaft Malaysia Airlines will sich im Rahmen eines drastischen Sparkurses von 6000 Beschäftigten trennen. Alle 20 000 Mitarbeiter hätten Kündigungsschreiben erhalten, den meisten sei jedoch eine Weiterbeschäftigung beim Neustart des Unternehmens angeboten worden, teilte der deutsche Airline-Chef Christoph Müller am Montag in Kuala Lumpur mit. Er soll das asiatische Unternehmen aus der Krise holen. «Ich bin betrübt darüber, dass wir uns von 6000 Menschen trennen müssen», sagte der Manager. Demnach sollen die restlichen 14 000 Mitarbeiter innerhalb von 12 Tagen entscheiden, ob sie in dem Unternehmen bleiben wollen.

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China: Zentralbank denkt über Anleihekäufe nach

Der Außenhandel war der Garant für Chinas Wachstum. Aber den zweiten Monat in Folge gegen die Ausführen drastisch zurück. Chinas Aufschwung gerät in Gefahr.

Peking (dpa) - Chinas Außenhandel ist erneut überraschend stark zurückgegangen. Die Ausfuhren fielen im April um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Einfuhren um 16,1 Prozent zurückgingen, wie die Zollverwaltung am Freitag in Peking berichtete. Die Daten sind ein deutlicher Indikator für eine schwächelnde Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Bereits im März war der Außenhandel deutlich zurückgegangen. Die Exporte waren im Jahresvergleich um 14,6 Prozent gefallen und die Einfuhren um 12,3 Prozent zurückgegangen. Analysten hatten für April deutlich bessere Handelszahlen erwartet.

Die schwachen Zahlen unterstreichen die geringere globale Nachfrage nach Waren „made in China“. Die schwache Weltkonjunktur schlägt auf die Volksrepublik durch. Gleichzeitig macht sich die starke chinesische Währung gegenüber dem Euro bei den Geschäften mit Europa zu schaffen. Die Politik des billigen Geldes von der Europäischen Zentralbank hat den Wert des Euros gegenüber dem Yuan abgewertet. Chinas Produkte sind dadurch für europäische Einkäufer deutlich teurer.

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