Japan: Takata meldet nach Airbag-Rückruf Insolvenz an

Japan: Takata meldet nach Airbag-Rückruf Insolvenz an

Tokio/Aschaffenburg (dpa) - Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hat der Autozulieferer Takata in Japan und den USA Insolvenz angemeldet. Das mit über 8 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen beantragte am Montag Gläubigerschutz und soll jetzt für 1,4 Milliarden Euro von dem chinesisch-amerikanischen Konzern Key Safety Systems (KSS) übernommen werden - einschließlich der Takata-Werke in Deutschland mit ihren 3250 Mitarbeitern.

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Toshiba will Speicherchip-Sparte verkaufen

Toshiba will Speicherchip-Sparte verkaufen

Tokio (dpa) - Der finanziell angeschlagene japanische Technologiekonzern Toshiba will seine Speicherchip-Sparte bevorzugt an ein staatlich geführtes Konsortium verkaufen. In dem laufenden Bieterkampf um die profitable Sparte legte sich der Konzern damit am Mittwoch auf einen Verhandlungspartner fest.

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Japan: Klagen über Verbraucherschutzdefizite in EU-Freihandelsabkommen

Japan: Klagen über Verbraucherschutzdefizite in EU-Freihandelsabkommen

Berlin (dpa) - Bei den Verhandlungen zwischen der EU und Japan über ein Freihandelsabkommen sind einem Bericht zufolge Verbraucherschutzrechte gefährdet. Auch in der Frage der Zuständigkeit der nationalen Gerichte zur Regelung von Streitfragen habe sich die EU bisher nicht durchsetzen können, berichteten die «Süddeutsche Zeitung» (Samstag) sowie NDR und WDR.

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Indonesien: Facebook errichtet nach politischem Druck Dependance

Indonesien: Facebook errichtet nach politischem Druck Dependance

(IT Times) Der Social Media-Gigant Facebook Inc. will eine neue Dependance in Indonesien errichten, in dem sich die viertgrößte Nutzerbasis des sozialen Netzwerks befindet. Indonesien hat sich gegen die multinationalen Technologieunternehmen zur Wehr gesetzt und sie dazu gebracht, sich lokal in das asiatische Land einzubringen.

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China behauptet Spitzenplatz bei Supercomputern

China behauptet Spitzenplatz bei Supercomputern

Frankfurt (dpa) - China behauptet sich weiter souverän an der Spitze der «Top 500»-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer. Mit einer Rechenleistung von 93 PetaFLOPS lässt die Anlage «Sunway TaihuLight» im Supercomputer Center in Wuxi seine Verfolger weit hinter sich.

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Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Bangkok (dpa) - Aus Furcht vor Anschlägen hat die thailändische Polizei die Sicherheitsmaßnahmen in den Badeorten im Süden des Landes verstärkt. Nach Hinweisen auf mögliche Attacken seien zusätzliche Kräfte an Stränden, Touristenattraktionen und Flughäfen in Phuket, Krabi und Phang-nga an der Andamanenküste stationiert worden, teilte Krabis Polizeichef Worawit Panprung am Sonntag mit.

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Deutsche Bahn: Projekte in Asien für 90 Milliarden Euro

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn baut ihr Projektgeschäft im Ausland aus. Mit ihrer Tochter DB Engineering & Consulting (DB E&C) will sie vor allem in der Asien-Pazifik-Region Aufträge für die Planung neuer Schienennetze gewinnen. Dort würden etwa «90 Milliarden Euro jährlich in das System Schiene investiert», sagte der Chef von DB E&C, Niko Warbanoff, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «In den für uns 50 interessantesten Ländern weltweit gibt es ein Marktvolumen von 12 Milliarden Euro in unserem Ingenieur- und Beratungsgeschäft», bei steigender Tendenz. Deshalb eröffne das Unternehmen derzeit etliche neue Büros, unter anderem in China, Indien, Malaysia, Singapur und Australien. «Unsere Strategie ist es dabei, dass wir unsere Expertise erfolgreich international einsetzen und gleichzeitig wiederum fürs Inland von den weltweiten Entwicklungen lernen», sagte Warbanoff. Der Konzernvorstand für Infrastruktur, Ronald Pofalla, wies auf den positiven Effekt der Auslandsprojekte hin: «Jeder Cent, den wir dort verdienen, fließt in den Konzern in Deutschland.» Besonders großes Potenzial sieht Warbanoff in China: Dort werde es «bis ins Jahr 2030 geplante oder schon laufende Projekte geben, um 230 Metro- oder Straßenbahnsysteme zu entwickeln, zum Teil neue, zum Teil Erweiterungen.» DB E&C hat dort eine eigene Landesgesellschaft und zwei Projektbüros, weitere Standorte sind geplant. In Indien ist DB C&E an der Planung des Ausbaus einer Güterverkehrs-Trasse im Nordosten des Landes beteiligt. Ein anderes Prestigeprojekt mit deutscher Unterstützung ist eine Metro in Katar mit einem Streckennetz von 300 Kilometern. In Südafrika geht es um den effiziente Kohle-Transport von 50 Minen zu einem Hafen am Indischen Ozean. «Einen unserer größten Aufträge - im mittleren zweistelligen Millionenbereich - haben wir mit dem Hochgeschwindigkeitsprojekt in Saudi-Arabien, Al Haramain High Speed, gewonnen, und sind auch mitten in der Umsetzung», berichtete der Geschäftsführer. Auf der 450 Kilometer langen Strecke zwischen Mekka, Dschidda und Medina sollen vom nächsten Jahr an Züge mit bis zu Tempo 320 durch die Wüste fahren. In der Region laufe derzeit eine weitere Ausschreibung für ein Großprojekt, «da geht es für uns um einen dreistelligen Millionenbetrag». DB Engineering & Consulting beschäftigt derzeit gut 4300 Mitarbeiter aus 73 Nationen. Die Firma betreut Großprojekte im In- und Ausland. Im Ausland bildet sie auch Mitarbeiter für den Eisenbahnbetrieb aus. (Bild: Erich Westendarp/pixelio.de)