Japan: Klagen über Verbraucherschutzdefizite in EU-Freihandelsabkommen

Japan: Klagen über Verbraucherschutzdefizite in EU-Freihandelsabkommen

Berlin (dpa) - Bei den Verhandlungen zwischen der EU und Japan über ein Freihandelsabkommen sind einem Bericht zufolge Verbraucherschutzrechte gefährdet. Auch in der Frage der Zuständigkeit der nationalen Gerichte zur Regelung von Streitfragen habe sich die EU bisher nicht durchsetzen können, berichteten die «Süddeutsche Zeitung» (Samstag) sowie NDR und WDR.

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Indonesien: Facebook errichtet nach politischem Druck Dependance

Indonesien: Facebook errichtet nach politischem Druck Dependance

(IT Times) Der Social Media-Gigant Facebook Inc. will eine neue Dependance in Indonesien errichten, in dem sich die viertgrößte Nutzerbasis des sozialen Netzwerks befindet. Indonesien hat sich gegen die multinationalen Technologieunternehmen zur Wehr gesetzt und sie dazu gebracht, sich lokal in das asiatische Land einzubringen.

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China behauptet Spitzenplatz bei Supercomputern

China behauptet Spitzenplatz bei Supercomputern

Frankfurt (dpa) - China behauptet sich weiter souverän an der Spitze der «Top 500»-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer. Mit einer Rechenleistung von 93 PetaFLOPS lässt die Anlage «Sunway TaihuLight» im Supercomputer Center in Wuxi seine Verfolger weit hinter sich.

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Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Thailand: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Touristenorten

Bangkok (dpa) - Aus Furcht vor Anschlägen hat die thailändische Polizei die Sicherheitsmaßnahmen in den Badeorten im Süden des Landes verstärkt. Nach Hinweisen auf mögliche Attacken seien zusätzliche Kräfte an Stränden, Touristenattraktionen und Flughäfen in Phuket, Krabi und Phang-nga an der Andamanenküste stationiert worden, teilte Krabis Polizeichef Worawit Panprung am Sonntag mit.

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Indien: Gewalttätige Bauernproteste gegen Verfall der Gemüsepreise

Indien: Gewalttätige Bauernproteste gegen Verfall der Gemüsepreise

Bijalpur (dpa) - Ein Video macht die Runde auf den Handys der Bauern im indischen Bijalpur. Es zeigt, wie Polizisten mit Schutzmontur geparkte Motorräder zu Boden treten und dabei lachen. «Unser Protest fing als gewaltfreie Bewegung an», erzählt Landwirt Jitendra Dethliya. «Erst als die Polizei Schlagstöcke und Tränengas einsetzte, wurden auch die Bauern gewalttätig.»

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Japan: Luxus-Obst erzielt Rekordpreise

Japan: Luxus-Obst erzielt Rekordpreise

Tokio (dpa) - Mit ernster Miene beäugt Naoto Hiraishi seine Melone. Prüfend betrachtet der Manager des Obstwarengeschäfts Senbikiya die kugelrunde Frucht von allen Seiten. «Schauen Sie, das Netz auf der Oberfläche, ist es ist vollkommen gleichmäßig», erzählt der Japaner strahlend und dreht das Stück Obst vorsichtig in seinen Händen als halte er einen funkelnden Diamanten vor sich.

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Indien: Frequenzen von Kommunikationssatelliten zu verschenken

Von Siddhartha Kumar und Stefan Mauer, dpa Als am Freitag die Trägerrakete GSLV abhob, trug sie mehr als einen Satelliten an Bord. Indien will die Frequenzen von GSAT-9 an seine Nachbarländer verschenken. Doch nicht alle trauen dem Angebot. Neu Delhi (dpa) - Als der indische Premierminister Narendra Modi am vergangenen Wochenende im Radio sprach, war kaum auszumachen, dass es um ein trockenes Thema wie einen Kommunikationssatelliten ging. Von einem «unschätzbaren Geschenk» war die Rede. Und von einem «wichtigen Schritt Indiens, um die Zusammenarbeit in ganz Südasien zu verbessern». An diesem Freitag um 17 Uhr Ortszeit (13.30 Uhr MESZ) wurde vom Weltraumbahnhof Sriharikota an der Ostindischen Küste aus der Satellit «GSAT-9» in seine Umlaufbahn geschossen. Das Besondere an dem gut zwei Tonnen schweren Gerät: Indien hat fast allen seinen Nachbarländern angeboten, einen Teil des Fernseh- und Telekommunikationssatelliten kostenlos mit zu nutzen. Ajay Lele vom «Institute of Defence Studies and Analyses», einem Think-Tank aus Neu Delhi, findet das durchaus ungewöhnlich: «Es kommt regelmäßig vor, dass ein Land einem anderen erlaubt, einen Satelliten mit zu nutzen. Aber es ist ungewöhnlich, dass ein Land einen Satelliten baut und seine Kapazitäten dann kostenlos in einer so großen Region anbietet.» Lele bezeichnet die Aktion Indiens als «Weltraumdiplomatie» - mit nicht nur selbstlosem Zweck. «Einerseits engagiert Indien sich konstruktiv in der Region», sagt der Experte. «Es nutzt ganz Südasien, wenn die Kapazitäten für Kommunikation auch zwischen den Ländern steigen. Andererseits ist es auch ein politisches Werkzeug, um Einfluss in der Region zu gewinnen.» Im indischen Außenministerium möchte man sich offiziell nicht zur Strategie hinter GSAT-9 äußern. Inoffiziell sagen hochrangige Beamte jedoch, dass man durchaus auch die teilweise seit Jahrzehnten andauernden Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn China und Pakistan im Hinterkopf hatte, als der Südasien-Satellit entwickelt wurde. Mit den beiden Ländern liefert sich Indien einen langen Kampf um Einfluss in der Region. China war nicht in das Satellitenprogramm eingebunden worden. Pakistan hatte man hingegen sogar einen Teil der Frequenzen angeboten. Das liegt daran, dass Indien GSAT-9 ursprünglich für alle Mitglieder des Südasien-Gemeinschaft SAARC konzipiert hatte, zu der neben Indien auch Pakistan gehört - außerdem noch Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, die Malediven, Nepal und Sri Lanka. «Eine engere Verbindung mit unseren kleineren Nachbarländern wird auch unsere Sicherheit verbessern», heißt es aus dem indischen Außenministerium. Alle Mitglieder bis auf Pakistan und Afghanistan wollen gleich von Anfang an dabei sein. Afghanistan hat noch keine entsprechenden Verträge unterschrieben. Nur Pakistan hat die Nutzung des Satelliten abgelehnt. «Wir in Pakistan können den Satelliten einsetzen, wenn die Beziehungen zwischen uns und Indien sich stabilisieren», sagt Maria Sultan, Chefin des Südasien-Forschungsinstituts Sassi in Islamabad. Bereits im vergangenen Jahr komplettierte Indien sein regionales Netzwerk aus Navigationssatelliten «Navic», das in und um Indien dem US-System GPS Konkurrenz machen soll. Allerdings gibt es noch kaum Empfangsgeräte, um die Signale auch einzusetzen. Weltraumexperte Narayan Prasad Nagendra vom Think-Tank ORF aus Neu Delhi sieht es dennoch als einen der Bausteine, wie Indien seinen diplomatischen Einfluss durch sein Weltraumprogramm ausbauen könnte. «Es gibt noch viele Möglichkeiten für Indien, seine Fähigkeiten bei der Raumfahrt diplomatisch einzusetzen», schreibt der Experte. Indiens Können in diesem Bereich könne deutlich effektiver genutzt werden. «Nicht nur regional, sondern auch, um Indiens Rolle im globalen Rahmen zu stärken.» (Bild: Dieter Schütz/pixelio.de)