Indien wird 2018 fünftgrößte Wirtschaftsmacht

Indien wird 2018 fünftgrößte Wirtschaftsmacht

Britische Ökonomen sagen der indischen Wirtschaft ein starkes Wachstum voraus. Die USA verlieren der Prognose zufolge ihre Vormachtstellung. Die indische Wirtschaft wird sich 2018 zur weltweit fünftgrößten entwickeln. Zu diesem Schluss kommen Ökonomen des britischen Centre for Business and Economics Research (Cebr). Die Studie basiert auf einem Vergleich der Bruttoinlandsprodukte in Dollar gerechnet.

Read more

Japaner sitzen auf einem Bitcoin-Vermögen

Japaner sitzen auf einem Bitcoin-Vermögen

In keinem anderen Land wird so viel mit Kryptogeld gehandelt. Ob dieser Reichtum die Wirtschaft ankurbelt, ist aber fraglichWer in Kryptowährungen investiert ist, muss vor allem eines aushalten: das ständige Auf und Ab der Kurse von Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. Wirklich profitieren wird hier wohl nur, wer zu Beginn der ganzen Spekulationen sehr billig die Währungen gekauft hat. Hier fallen laut einem Bericht der "Welt" vor allem die Japaner auf. Bei Bitcoins haben sie sogar die Amerikaner hinter sich gelassen.

Read more

Asien will gegen den Bitcoin vorgehen

Asien will gegen den Bitcoin vorgehen

- China will gegen die Erzeuger der Kryptowährung vorgehen, Südkorea den Handel mit Bitcoins sogar ganz verbieten.- Der Anfang vom Ende des Bitcoin? Eher nicht. In anderen Ländern gibt es aller Voraussicht nach genug Kapazitäten, um das Digitalgeld zu schürfen.Erst war es nur ein Gerücht, das durch einige Blogs waberte: Die Regierung in Peking wolle das Schürfen von Bitcoin in China verbieten. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe der Notenbank habe vergangene Woche die Behörden angewiesen, die Schließungen von Bitcoin-Farmen zu koordinieren. Eine Bestätigung blieb zunächst aus. Inzwischen aber verdichten sich die Indizien: Ein Beamter aus der westchinesischen Provinz Xinjiang sagte dem Wall Street Journal, dass seine Behörde diese Anordnung aus Peking tatsächlich erhalten habe.

Read more

Vietnams grösster Bierbrauer wird thailändisch

Vietnams grösster Bierbrauer wird thailändisch

Die Pläne der vietnamesischen Regierung zur Privatisierung grosser Staatskonzerne sind am Montag ein gutes Stück vorangekommen. Für das umsatzstärkste Bierbrauunternehmen des Landes, die Saigon Beer Alcohol Beverage Corp (Sabeco), legt der thailändische Getränkehersteller und Hauptkonkurrent Thai Beverage umgerechnet 4,8 Mrd. $ auf den Tisch. Via seine vietnamesische Tochter Viet Beverage erwirbt der thailändische Riese damit 343,68 Mio. Aktien, was einer Mehrheitsbeteiligung von 53,59% entspricht.

Read more

Aktien Asien: Nikkei startet mit Kursfeuerwerk ins neue Jahr

Aktien Asien: Nikkei startet mit Kursfeuerwerk ins neue Jahr

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY - An den asiatischen Börsen ist die Stimmung angesichts von Rekordkursen an der Wall Street und guten globalen Wirtschaftsperspektiven weiter gut. An den meisten Handelsplätzen ging es den dritten Tag in Folge nach oben. In Japan wurde erstmals in diesem Jahr gehandelt - und die Börse brannte dort ein regelrechtes Kursfeuerwerk ab.

Read more

Chinas neue Macht versetzt den Westen in Angst

Chinas neue Macht versetzt den Westen in Angst

Jahrelang konnten sich USA und Europa ihrer politischen, ökonomischen und ideologischen Führungsrolle sicher sein. Doch nun werden alle drei Säulen von der gleichen Nation unterminiert. Für das globale Machtgefüge ist das riskant.Es gibt drei Säulen, auf denen der Erfolg des Westens beruht – man muss fast schon sagte beruhte. Das sind natürlich die politische und ökonomische Dominanz, die Amerika und Europa zu Dekaden der Überlegenheit verholfen haben. Dann jedoch gibt es auch einen sogenannten weichen Faktor, der für die Stärke der westlichen Welt verantwortlich ist – die „Soft Power“. Damit ist der sanfte Einfluss auf den Rest gemeint. Wenn etwa eine Nation wie die USA für ihre Kultur und Lebensweise bewundert wird, dann verleiht dieses Heraufschauen Amerika mehr globale Macht.

Read more

Der große Bierdurst in Vietnam

In kaum einem Land wächst das Geschäft mit Bier so stark wie in Vietnam. Für Heineken ist das Land einer der wichtigsten Gewinnbringer. Der Verkauf eines Staatsunternehmens bietet nun auch anderen Konzernen eine Chance.

So billig wie in Hanoi kommen Biertrinker an kaum einem anderen Ort auf ihre Kosten. Mit ihren kleinen Plastikhockern breiten sich die Straßenkneipen jeden Abend auf den Gehwegen der vietnamesischen Hauptstadt aus. Täglich frisch gebrautes Bia Hio vom Fass ist hier schon für 7000 Dong pro Glas zu haben – umgerechnet gerade einmal 26 Cent. Doch das Billigbier verliert an Popularität: Stattdessen punkten zunehmend internationale Marken bei der jungen und zahlungskräftigen Mittelschicht.

Die großen Brauereikonzerne könnten nun in der Sozialistischen Republik vor dem Durchbruch stehen: Mitte Dezember will sich die kommunistische Regierung Vietnams von der Mehrheit der Aktienanteile an dem Bierproduzenten Sabeco trennen. Das ambitionierte Privatisierungsvorhaben des lokalen Marktführers ist für die globale Brauereiindustrie eine besondere Gelegenheit: Das Unternehmen gilt als einer der letzten großen Bierhersteller der Welt, der noch nicht in der Hand internationaler Konzerne ist.

Derzeit sind noch rund 90 Prozent der Brauerei in Staatsbesitz. Doch das Management von Sabeco, das in Vietnam Biermarken wie Bia Saigon und 333 vertreibt, stellt sich schon darauf ein, dass internationale Investoren bald größeren Einfluss haben werden. „Wir haben eine große Zahl an hochkarätigen Investoren getroffen“, sagte Konzernchef Vo Thanh Ha in Singapur. Er war in der Finanzmetropole, um für den Anteilsverkauf zu werben. „Wir haben von den Investoren sehr gutes Feedback erhalten“, sagte Ha. „Sie sehen Sabeco als ein extrem gutes Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.“

Die euphorischen Worte, die der Manager über sein eigenes Unternehmen verbreitet, sind nicht ganz unbegründet. Mit einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent ist Sabeco der mit Abstand größte Bierproduzent Vietnams und bietet damit gute Chancen, vom wachsenden Bierdurst der Vietnamesen zu profitieren. Allein in den vergangenen vier Jahren ist der Pro-Kopf-Konsum um circa 20 Prozent gestiegen – von knapp 34 Litern im Jahr 2013 auf aktuell 42 Liter – in Asien kommen nur Japan (42,6) und Südkorea (45,8) auf noch größere Mengen. Zu Vergleich: Deutschland liegt mit mehr als 104 Litern pro Kopf deutlich darüber.

Das Marktforschungsunternehmen Euromonitor schätzt das Volumen des vietnamesischen Biermarktes auf 6,5 Milliarden US-Dollar und geht davon aus, dass die Lust auf Bier weiter zunimmt: 2021 soll der Pro-Kopf-Konsum bereits bei knapp 48 Liter liegen.

Unter ausländischen Brauereikonzernen ist es bisher vor allem Heineken gelungen, in dem Bierboom mitzumischen: Der niederländische Konzern liegt mit einem Marktanteil von mehr als 20 Prozent in dem 90-Millionen-Einwohner-Land auf Platz zwei und wächst kräftig weiter: Im vergangenen Jahr kündigte das Unternehmen eine Investition von rund 200 Millionen Dollar an, um die Produktion in einem Werk im Süden des Landes zu verzehnfachen.