Mongolei: Wetterphänomen Dsud bedroht Viehwirtschaft und Nomaden

Mongolei: Wetterphänomen Dsud bedroht Viehwirtschaft und Nomaden

Peking (dpa) - Wegen eines ungewöhnlich harten Winters in der Mongolei fürchtet das Rote Kreuz um die Existenz von mehr als 150 000 Nomaden und deren Viehherden. Die Hilfsorganisation rief am Donnerstag in Peking zu Spenden auf, um Betroffenen zu helfen, die unter einem extremen Wetterphänomen namens «Dsud» leiden. Hierbei folgt eine Dürre im Sommer auf einen extrem kalten Winter mit Temperaturen von bis zu minus 50 Grad. Laut Rotem Kreuz kam es in der Mongolei in der Vergangenheit alle zehn bis zwölf Jahre zu diesem Phänomen. Bedingt durch den Klimawandel hätten sich die Abstände zwischen den extremen Wetterlagen jedoch immer weiter verkürzt.

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Südkorea: Polit-Skandale werfen Schatten auf Samsung

Südkorea: Polit-Skandale werfen Schatten auf Samsung

Seoul (dpa) - Ermittler in Südkorea haben zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen einen Haftbefehl für den inoffiziellen Chef des Mischkonzerns Samsung wegen des Vorwurfs der Bestechung beantragt. Hintergrund ist der Korruptionsskandal um eine Vertraute der vorläufig entmachteten Staatspräsidentin Park Geun Hye. Die Ermittler hätten im neuen Antrag neben Bestechung weitere Vorwürfe gegen den Vize-Vorsitzenden des Smartphone-Marktführers Samsung Electronics, Lee Jae Yong, genannt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

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Fondscheck: Uneinheitliche Tendenz auf Asiens Metallmärkten

Fondscheck: Uneinheitliche Tendenz auf Asiens Metallmärkten

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Die Chinesen haben in dieser Woche ihr Neujahrsfest gefeiert, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg. 2017 sei das Jahr des Hahns. Nach dem chinesischen Horoskop werde der Hahn durch zwei gegensätzliche Wesenszüge charakterisiert. So gehe er tagsüber bodenständig und fleißig seinen Pflichten nach, attraktiv und extrovertiert glänze er am Abend. Nicht ganz so glänzend würden sich zu Jahresbeginn die Stimmungsindikatoren in China zeigen.

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Japan: Takata rechnet mit Sonderverlust von 107,5 Milliarden Yen

Japan: Takata rechnet mit Sonderverlust von 107,5 Milliarden Yen

Tokio (dpa) - Ein Skandal um defekte Airbags setzt dem japanischen Autozulieferer Takata weiter schwer zu. Das Unternehmen stellte am Donnerstag Sonderverluste in Höhe von 107,5 Milliarden Yen (898 Mio Euro) für das dritte Quartal des noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahres in Aussicht. Hintergrund sind hohe Kosten durch den Rückruf fehlerhafter Airbags sowie eine Milliardenstrafe in den USA. Takata hatte sich kürzlich mit der US-Justiz auf einen Vergleich geeinigt. Demnach zahlt das Unternehmen Strafen in Höhe von 1,0 Milliarden Dollar (936 Mio Euro).

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Asien: Elektromüll bleibt flächendeckendes Problem

Asien: Elektromüll bleibt flächendeckendes Problem

Hongkong (dpa) - Die Einwohner Hongkongs produzieren so viel Elektronikmüll wie niemand sonst auf der Welt. Dies geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Studie der Universität der Vereinten Nationen (UNU) hervor, die vor einer starken Zunahme dieser umwelt- und gesundheitsschädlichen Abfälle in ganz Ost- und Südostasien warnt. Demnach kamen die Bewohner der chinesischen Sonderverwaltungsregion 2015 auf 21,7 Kilogram E-Müll pro Kopf und Jahr. Dicht dahinter folgen Singapur (19,95) und Taiwan (19,53). Das ist deutlich mehr als in Europa mit 15,6 Kilogramm.

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China: Skisport als künftiger Wirtschaftsfaktor

China: Skisport als künftiger Wirtschaftsfaktor

München (dpa) - Klimawandel und Nachwuchssorgen - der Skizirkus in den Alpen stößt längst an seine Grenzen. Die Branche in Europa muss deshalb über den Tellerrand hinausschauen, und da tun sich interessante Märkte auf: Vor allem in China entdecken immer mehr Menschen aus der gut verdienenden Mittelschicht den Skisport für sich - mit kräftigem Ansporn durch den Staat und die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Auch europäische Anbieter, die zuletzt Einbrüche beim Ski-Absatz in Deutschland verkraften mussten, wollen davon profitieren. Doch wie immer sind die Geschäfte mit China keine Einbahnstraße.

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